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(12.4.2026) Für neutrale Zuschauer war es ein begeisterndes Fußballspiel, für die Muschelbacher Gastgeber eine große Enttäuschung und für den ASV Durlach ein weiterer „big point“. Nach dem 4:3 (1:0)-Auswärtssieg beim ATSV Mutschelbach haben die Durlacher nunmehr ein 10-Punkte-Polster zwischen sich und dem Abstiegsrelegationsplatz gelegt. Der Spielverlauf ließ zum keinem Zeitpunkt erahnen, dass hier Mannschaften aus der unteren Tabellenregion aufeinandertreffen. Die Gastgeber, klug eingestellt von ihrem Trainer Francesco Porcu, ließen sich zunächst bei Angriffen des ASV komplett in die eigene Hälfte zurückfallen, um mit Pässen in die Tiefe zum schnellen Yousuf Adam Freeman die Durlacher Defensive zu überlisten. Das gelang zwar das eine oder andere mal in der Anfangsphase, aber mit der Zeit hatten sich die Durlacher darauf eingestellt und kamen ihrerseits zu gefährlichen Entlastungsangriffen. Nachdem Valentino Vujinovic und Anice Razafindraibe noch gute Gelegenheiten ausgelassen hatten und ein Freistoß von Kelvin Evis nur Zentimeter am Tordreieck vorbeigeflogen war, gelang dem aufgerückten Mike Eberhart nach Zuspiel von Paulo Ursino Koffler kurz vor der Pause die nach den Chancen nicht unverdiente Führung für den ASV (44.).
Paulo Ursino Koffler war es auch, der die Führung in der 47. Minute nach einem abgewehrten Eckball mit einem herrlichen Schuss ins Tordreieck ausbauen konnte. Die Gastgeber steckten nie auf und waren feldüberlegen, kamen aber aus dem Spiel heraus kaum zu Torchancen. Vielmehr war es Kennedy Paranagua Marques, der in der 71. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ATSV-Torhüter Rico Weber mit dem 3:0 überraschte. Der ASV hätte eine ruhige Schlussphase verleben können, hätte nicht zwei Minuten später Yousuf Adam Freeman, mittlerweile auf den Flügel ausgewichen, Anice Razafindraibe ausgespielt und per Rückpass dem zuvor eingewechselten Marius Kronenwett zum 1:3 aufgelegt (73.). In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst traf Leon Osmanovic per Freistoß mittig von der Strafraumgrenze zum 2:3 (84.). Praktisch im direkten Gegenzug stellte Valentino Vujinovic aus halblinker Position mit einem satten Schuss ins rechte Eck den alten Abstand wieder her (2:4, 85.). Nur drei Minuten später  verschaffte Schiedsrichter Benjamin Bilek (Muggensturm) den Mutschelbachern die nächste Freistoßgelegenheit, wieder in zentraler Position an der Strafraumgrenze. Diesmal traf Mutschelbachs Torjäger Michel Muselewski mit seinem 13. Saisontor. Danach stürmten die Mutschelbacher, die zu keiner Zeit der intensiv geführten Begegnung den Eindruck machten, als würden sie auf dem Abstiegsrelegationsplatz stehen, drauflos und wollten den Ausgleich. Im Gegenzug verhinderte ATSV-Torhüter Rico Weber mit einer Glanzparade gegen Majid Mohammadi das 3:5. Machtlos war er aber, als er in der Nachspielzeit einen hohen Ball nicht festhalten konnte und dem eingewechselten Ahmad Hammudi ein Kopfballtor ermöglichte, doch Schiedsrichter Bilek erkannte auf Foulspiel. Damit aber noch nicht genug: Durlachs eingewechselter Abwehrspieler Dominik Haramustek, noch keine zehn Minuten auf dem Feld, sah nach einem Zweikampf mit Mutschelbachs oberligaerfahrenem Martin Kramer glatt rot, obwohl er den Ball spielen wollte. Insgesamt musste der ASV eine knapp neunminütige, sehr üppig bemessene Nachspielzeit überstehen – und es gelang. Aus dem Spiel heraus hatte der ASV den Gegner weitgehend im Griff, nur gegen die beiden Freistöße war nichts auszurichten. Der ASV ist nun mit fünf Siegen und zwei Niederlagen aus der Winterpause gekommen und erwartet am nächsten Wochenende den Tabellendritten FC Östringen.

(6.4.2026) Zum Abschluss der englischen Osterwoche empfing der ASV Durlach im Turmbergstadion mit dem 1. FC Ersingen ein Team, das zuletzt zweimal hintereinander gewonnen und am Gründonnerstag den Tabellenführer aus Aue mit 4:3 bezwungen hatte. Kein leichtes Unterfangen für den ASV also, um nach dem Sieg gegen Büchig erneut in die Punkte zu kommen. Das Spiel begann vielversprechend: schon nach sieben Minuten konnte Kennedy Paranagua Marques nach einem langen Diagonalball von halbrechts alleine auf FCE-Torhüter Dustin Dusan Ajder zulaufen und mit einem Flachschuss den ASV in Führung bringen. In der Folgezeit hinterließen beide Mannschaften den Eindruck, als ob ihnen das dritte Spiel innerhalb einer Woche doch einiges körperlich abverlangt hätte. Das Tempo wurde verschleppt, Pässe waren unpräzise und Torchancen ergaben sich kaum. Und doch fiel in der 27. Minute der überraschende Ausgleich, als die ASV-Abwehr auf der rechten Defensivseite nicht entschlossen genug eingriff und Jonas Striegel aus kurzer Entfernung das Ausgleichstor ermöglichte. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht absehbar, dass das Spiel im zweiten Durchgang erheblich an Fahrt aufnehmen würde. Hier wussten nämlich nach zunächst verteiltem Spiel die Ersinger das erste Ausrufezeichen zu setzen.  Nach eigenem Eckball lief der ASV in einen Konter, bei dem Ersingens Kapitän Paul Vielsack erneut Jonas Striegel fand, der seine Farben mit 2:1 in Führung brachte (65.). Wäre nicht kurz darauf der ideale Konterspieler Vielsack, der trotz harter Bedrängnis noch zum Schuss kam, am glänzend reagierenden ASV-Torhüter Bruno Gräßner Herranz gescheitert, hätte es wohl eine Heimniederlage gegeben. So aber blieb das Spiel offen und der ASV stemmte sich mit allem, was er hatte, gegen ein negatives Ergebnis – und drehte schließlich die Begegnung. Keine zehn Minuten nach dem 1:2 verwertete Valentino Vujinovic eine flache Rückgabe von der Grundlinie aus kurzer Entfernung zum Ausgleich (75.). Nun warf der ASV alles nach vorne und wollte das Spiel gewinnen, während der Gegner seinerseits mithilfe von Kontern den Lucky Punch setzen wollte. Doch dieser gelang dem ASV in der dritten Minute der Nachspielzeit: Valentino Vujinovic jagte einen Querpass von der Strafraumgrenze mit voller Wucht ins rechte Tordreieck (90. +3) und brachte Mannschaft und Fans zum Jubeln. Zwei weitere Minuten später kam zum Jubel auch die Erleichterung hinzu, nachdem der ASV einen letzten Eckball der Ersinger, bei dem auch Torwart Dustin Dusan Ajder im Durlacher Fünfmeterraum aufgetaucht war, erfolgreich verteidigt hatte und der Schlusspfiff ertönte.


(1.4.2026, Foto: Albert Eyermann) Nur wenige Tage nach der vermeidbaren Niederlage in Wiesental hatte der ASV Durlach im Turmbergstadion am Mittwochabend die Gelegenheit zur Wiedergutmachung – und nutzte sie. Mit 3:0 (1:0) wurde der Aufsteiger aus dem Kraichgau letztlich mit einem deutlichen Ergebnis nach Hause geschickt, das vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel. Schon in der ersten Minute des Spiels hätte der ASV nach einem fehlerhaften Spielaufbau über Ben Krüger und Kelvin Evis in Rückstand geraten können, doch Torwart Bruno Gräßner Herranz zeigte sich auf dem Posten. in der 18. Minute wurde der auf der rechten Seite durchgebrochene Majid Mohammadi von seinem Gegenspieler Johannes Specht rüde von den Beinen geholt, was dem Büchiger Außenverteidiger die gelbe Karte einbrachte. Doch damit nicht genug: den von Gästetorwart Kaan Balkis als Flanke erwarteten Freistoß schoss Kennedy Paranagua Marques direkt aufs Tor und überraschte damit den Gästekeeper mit dem Führungstor. Ohne weitere allzu zwingende Gelegenheiten ging es in die Pause. Danach wurden die Büchiger mit zunehmender Spielzeit immer offensiver, konnten aber gegen die weitgehend einigermaßen sattelfeste ASV-Abwehr trotz starker Überlegenheit nichts ausrichten. Dem ASV dagegen eröffneten sich unglaubliche Konterchancen. Die besten vergaben Florent Anice Razafindraibe, der zwei Meter vor der Torlinie vorbeischoss und Kennedy Paranagua Marques, der unbedrängt aus drei Metern nur den Pfosten traf. So blieb das Spiel bis in die Schlussphase spannend. Erst der halbrechts im gegnerischen Strafraum freigespielte Paulo Ursino Koffler erlöste den ASV in der 85. Minute. In der Nachspielzeit setzte Kelvin Evis per Kopf gegen die mittlerweile dezimierten Gäste (Marlon Pippes hatte kurz zuvor gelb/rot gesehen) noch das 3:0 drauf. Am Ostermontag gastiert der FC Ersingen im Turmbergstadion.

 

(29.3.2025) Bis der ASV Durlach beim Auswärtsspiel beim FV Wiesental in Gang kam, war es schon entschieden, denn da führten die Gastgeber durch zwei Tore von Semih Yurdakul (19., 27.). Der Wiesentaler Stürmer, der den Durlachern schon zu seiner Zeit beim FC Flehingen Probleme bereitet hatte, erntete mit seinen beiden Abstaubertoren in der ersten Halbzeit die Saat einer notorischen Zweikampfschwäche der ASV-Defensive im gesamten ersten Durchgang. Viel zu spät gelang es dem ASV, sich auf den jahreszeitbedingt holprigen Wiesentaler Rasen und vor allem auf die Kampfkraft des Gegners einzustellen, der den ASV-Spielern nahezu keinen Raum ließ und den Spielball hauptsächlich und erfolgreich mit dem Vollspann traktierte, um ihn in die Nähe des ASV-Tores zu bringen. Das überlebte zwar der Spielball nicht, der nach einem Wiesentaler Gewaltschuss in der zweiten Halbzeit kaputtging, aber dafür bescherte die Spielweise den Wiesentalern drei Punkte, und darum geht es. Ein schwacher Trost ist die Tatsache, dass der ASV nach dem 0:2 eine Stunde lang die überlegene Mannschaft war und nach dem Foulelfmeter von Valentino Vujinovic (61.) eine halbe Stunde lang unermüdlich auf den Ausgleich drückte. Chancen boten sich für Paulo Ursino Koffler, Majid Mohammadi und Blagoj Angelov. Der Ausgleich wäre zwar hochverdient gewesen, aber er wollte einfach nicht fallen. Am Mittwoch gegen die Kickers aus Büchig (17.45 Uhr!) im Durlacher Turmbergstadion sollte die ASV-Elf wissen, um was es geht und den Gegner mit derselben Power bearbeiten, wie sie es an diesem Sonntag erfahren hat.


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