ASV Durlach 02 e.V.
Newsticker
Werbung
ASV aktuell
Knapp 40 gute Minuten reichen nicht
(27.9.2026) Knapp 40 Minuten hat der ASV an diesem Sonntag als Gast des FC Ersingen einigermaßen guten Fußball gespielt, nämlich in der zweiten Halbzeit, als die Durlacher ihren 0:3-Pausenrückstand auf 2:3 verkürzten. Doch die risikoreiche Aufholjagd gelang nicht und so musste man mit einer schmerzhaften 2:6(0:3)-Niederlage nach Hause fahren. Im Grunde genommen war das Spiel schon nach 37 Minuten verloren. Da hatten die Gastgeber durch Tim Bischoff, Kevin Geiger und Dennis Bechtold-Herzog ihre Farben schon mit 3:0 in Führung geschossen, jeweils unbedrängt allein vor dem bemitleidenswerten ASV-Torhüter Bruno Grässner Herranz. Schuld an der ganzen Torflut, die fatal an die Vorrunde der vergangenen Saison erinnerte, war das Abwehrverhalten auf den Außenpositionen, wo Dominik Haramustek rechts und Raúl Amaro links nicht im Ansatz zur Normalform fanden und entweder bei Ballbesitz unnötig in die Zweikämpfe gingen (Haramustek) oder – Amaro im Verbund mit Blagoj Angelov – den freien Raum deckten, der bekanntlich keine Tore schießt, und den Gegnern alle Freiheiten dieser Welt ließen. Zu Recht wurden die beiden schon in der 37. Minute durch ihre Auswechslung erlöst. In der zweiten Halbzeit konnte schon in der 54. Minute Marco Varivoda nach einer Ecke auf 1:3 verkürzen und in der 70. Minute setzte sich Valentino Vujinovic gegen vier Gegner durch und traf per Traumtor in den Winkel. Danach roch es einige Male nach Ausgleich und die Durlacher forderten in einer 50:50-Situation einen Handelfmeter. Mit zunehmender Spielzeit öffneten die Durlacher die Abwehr immer mehr, erzwangen zahllose Eckbälle – und wurden in der 82. Minute durch den kurz zuvor eingewechselten Philipp Gellert zum 2:4 ausgekontert. Danach ging nichts mehr und der ASV kassierte durch Joel Damm (85.) und Jonas Striegel (90.) noch zwei weitere Kontertore. Natürlich ist die Niederlage zu hoch ausgefallen, ist letztlich aber die Quittung für die nicht einmal kreisligareife Defensivleistung. In der nächsten spielfreien Woche besteht für einzelne Spieler erheblicher Anlass zur Selbstkritik. Das Positive: Die Mannschaft hatte immerhin 40 Minuten den Gegner im Griff und es ist auch klar, welche Fehler man abstellen muss, um gegen Stupferich am 11. Oktober kein Debakel zu erfahren.
Wertvoller Heimsieg zum Abschluss der englischen Woche
(20.9.2026, Foto: Samuel Degen, weitere Fotos bei Facebook) Die Vorzeichen standen nicht gut vor dem Spiel gegen den ambitionierten Verbandsligaabsteiger VfB Bretten: nur drei Tage nach der ärgerlichen, weil selbstverschuldeten Heimniederlage gegen den SV Huchenfeld musste der ASV erneut antreten und dabei auf vier nicht einsetzbare Stammspieler verzichten. Noch dazu hatte der VfB Bretten die ganze Woche über Pause, konnte sich ohne Spielstress präsentieren und darauf hoffen, dass dem ASV irgendwann die Kräfte ausgehen würden. So begannen die Gäste auch sehr offensiv und gingen prompt in der 12. Minute in Führung. VfB-Akteur Benjamin Hausmann hatte unbedrängt auf die Abwehrkette des ASV zulaufen können und mit einem trockenen Flachschuss ins rechte Eck ASV-Torhüter Bruno Grässner Herranz keine Chance gelassen. Nur zwei Minuten später folgte die unmittelbare Antwort des ASV: Metinas Abromavicius köpfte einen Eckball von Raúl Amaro zum Ausgleich in die Maschen. Trotz dieses schnellen Ausgleichs kam der ASV in der ersten Halbzeit nicht richtig ins Spiel: zu oft wurde das Mittelfeld durch den Gegner überlaufen, zu oft gingen Zweikämpfe bei eigenem Ballbesitz, oft unnötig geführt, verloren. Und doch hätte Thales Viera unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff fast den Führungstreffer erzielt, doch Stavros Eirinikos im VfB-Tor kam mit einer Hand gerade noch an den Ball. Nach der Pause änderte sich das Bild: der ASV agierte griffiger und zielstrebiger. In der 51. Minute wurde Thales Viera im Strafraum von Valentino Vujinovic freigespielt und erzielte aus kurzer Distanz den Führungstreffer. Danach kam die spannende Frage, ob man dem ASV die Strapazen der englischen Woche anmerken würde. Mitnichten, denn nach der Führung war der ASV der Herr im Stadion und attackierte die Brettener früh in deren Hälfte, so dass im gesamten zweiten Durchgang nicht ein einziger gefährlicher Schuss aufs ASV-Tor kam. Nach manch verpasster weiterer ASV-Chance konnte Metinas Abromavicius in der 90. Minute seinen Doppelpack schnüren, indem er einen Eckball von Valentino Vujinovic fast auf Bodenhöhe mit Hilfe des Innenpfostens ins Netz köpfte. Schiedsrichter Paul Bickel aus dem nur fünf Kilometer von Bretten entfernten Knittlingen hatte vor den Augen von 20 anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines BFV-Schiedsrichterlehrganges mit der jederzeit fairen Partie keine Mühe; seine gelben Karten verteilte er auf beide Mannschaften.
1:2-Heimniederlage gegen den SV Huchenfeld
(16.9.2026, Foto: Samuel Degen, mehr Fotos bei Facebook) Der ASV Durlach war gewarnt. Vor dem SV Huchenfeld, der sich anschickt, das Feld von hinten aufzurollen, und insbesondere vor dessen Neuzugang Matheus Correia Dos Santos, der am vergangenen Wochenende mit drei Toren den FV Wiesental im Alleingang besiegt hatte – und auch am Mittwochabend zum Matchwinner avancierte. Der quirlige Gästestürmer rochierte immer wieder auf die Außenpositionen und zwischen die Abwehrkette des ASV und war für die ASV-Defensive nicht zu fassen, auch und gerade nicht im Verbund. In der 14. Minute holte er einen Elfmeter heraus, der zum 0:1 führte, und in der 58. Minute erzielte er nach einem Konter das 0:2. Damit war das Spiel verloren, denn beim ASV hatte sich schon vor der Pause der vom Gegner provozierte Slaven Jurisa die gelb-rote Karte eingehandelt. Es half nichts, dass Valentino Vujinovic umgehend nach dem 0:2 den Anschlusstreffer erzielte und der ASV auf dem für seine Spielweise viel zu engen Platz 2 des Turmbergstadions in Unterzahl den Gegner einschnürte, um den Ausgleich kämpfte und durchaus ansehnlichen Fußball zeigte. Am Samstag (16 Uhr) kommt Aufstiegskandidat VfB Bretten ins Turmbergstadion, der als spielfreies Team des Mittwochs ausgeruht gegen einen durch die Sperren von Slaven Jurisa und Richard Danilov (in Kirrlach) sowie durch die beruflich bedingte Abwesenheit von Paul Barisch dezimierten ASV klar favorisiert ist.
ASV Durlach gelingt der sechste Sieg in Folge
(13.9.2026, Archivfoto: Samuel Degen) Nach sechs Landesliga-Spieltagen steht der ASV Durlach mit der Maximalausbeute von 18 Punkten an der Tabellenspitze und hat damit schon drei Punkte mehr auf dem Konto als vergangene Saison nach den 16 Spielen vor der Winterpause. Am Sonntag beim FC Olympia Kirrlach mussten die Durlacher aber Schwerstarbeit verrichten, um letztlich mit 1:0 (0:0) die Oberhand zu behalten. Die Gastgeber versuchten zunächst mit langen Bällen in die Tiefe und mit weiten Einwürfen und Eckbällen zum Erfolg zu kommen, doch die ASV-Abwehr stand sicher. Die Durlacher ihrerseits hatten mehrere Torannäherungen, die zwingend zum Erfolg hätten führen müssen. Bei der besten Chance kurz vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Julian Fortomaris am hervorragend reagierenden Kirrlacher Torhüter Martin Bühler. Nach der Pause gelang dem ASV das Führungstor. Eine Kombination über Slaven Jurisa und Raúl Amaro brachte den Ball auf halblinker Position zu Richard Danilov, dessen Querpass Valentino Vujinovic ins leere Tor schieben konnte (59.). Die daraus folgende Beruhigung des ASV-Spiels dauerte nur knapp zehn Minuten, denn dann war der ASV nur noch zu zehnt. Richard Danilov hatte im Kampf um den Ball seinen mit dem Kopf relativ tief agierenden Gegenspieler Luis Machauer nicht sehen können und mit dem Fuß getroffen, so dass der Kirrlacher Abwehrspieler darufhin verletzt ausgewechselt werden musste. Schiedsrichter Jonas Zeitler (Assamstadt) zeigte für die unglückliche Aktion glatt Rot. Trainer Hicham Ouaki wechselte umgehend Jan Trampus und Dominik Haramustek für die Defensive ein. Das kompakte Abwehrverhalten brachte letztlich den Erfolg. Brenzlig wurde es allerdings in der Schlussphase, als Bruno Grässner Herranz einen 20-Meter-Schuss von David Veith an die Latte lenken musste. In der 81. Minute sah Kirrlachs Luca Nagelbach eine sehr dunkelgelbe Karte, als er in Torwart Bruno Grässner Herranz hineingerannt war. Spannend blieb die Partie bis zum Schlusspfiff nach langen acht Minuten Nachspielzeit, doch dann hatte der ASV - nach 30-minütiger Unterzahl – sein Tor endgültig saubergehalten und die drei Punkte sicher. Weiter geht es am Mittwoch 19.30 Uhr gegen Huchenfeld und am Samstag um 16 Uhr gegen den VfB Bretten.









