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(18.10.2026) Wenn eine Mannschaft aus der oberen Tabellenregion bei einer aus der unteren Tabellenregion zu Gast ist, kann man selten ein spektakuläres Fußballspiel erwarten. Zumeist mauert sich der Underdog in der eigenen Hälfte ein und hofft auf die eine oder andere Konterchance. Nicht anders war es beim Gastspiel des ASV Durlach beim Aufsteiger Sportfreunde Forchheim, wo der ASV sich schwertat, aber schließlich hochverdient mit 1:0 (0:0) gewann. Schon in der 1. Minute hätte Mike Eberhart den ASV in Führung  bringen müssen, traf aber das Tor nicht.  Nicht viel später scheiterte Jan Trampus am Pfosten.  Mitte der ersten Halbzeit hätte es für die Durlacher noch schlimmer kommen können, doch Milorad Kojic im ASV-Tor parierte den von ihm selbst verwirkten Kann-Elfmeter des Forchheimers Lukas Grob (34.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte der ASV, bei dem der erkrankte Valentino Vujinovic zunächst nur auf der Bank Platz nehmen konnte, den Druck, doch auch ein Kopfball von Vane Tasevski (Querlatte) und eine weitere Aktion von Metinas Abromacius, die auf der Linie geklärt wurde, fanden das Ziel nicht. Schließlich war es in der 77. Minute Jan Trampus, der auf Zuspiel von Tiago Coutinho Lemos aus 20 Metern einen Gewaltschuss unhaltbar unter die Querlatte des Forchheimer Gehäuses drosch. In der 82. Minute erhielt Metinas Abromavicius in einer Szene, in der er den Ball spielte, die gelb-rote Karte, aber der ASV brachte den Rest des Spiels inklusive der fünfminütigen Nachspielzeit zum verdienten Auswärtssieg nach Hause. Am kommenden Sonntag erwartet der ASV den FV Wiesental, gegen den der ASV in der vergangenen Saison null Punkte holte. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr.


(11.10.2026) Der Tabellenführer ist enteilt, denn der ASV Durlach hat die große Chance vergeben, im heimischen Turmbergstadion der SG Stupferich die erste Saisonniederlage beizubringen. 0:2 (0:1) hieß es am Ende des Spiels, bei dem der ASV die spielerisch gefälligere, die SG Stupferich aber die effektivere Mannschaft war, die, wenn sie ihre Effektivität beibehält, das Zeug dazu hat, in die Verbandsliga durchzumarschieren. Die Begegnung begannen beide Mannschaften vorsichtig aus der Defensive heraus. Ein erster Torschuss des ASV durch Slaven Jurisa in der 15. Minute zischte am linken Eck vorbei. Anders die Stupfericher. Als in der 18. Minute unweit der Strafraumgrenze Tiago Lemos ein Foul an Robin Schnürer unterlief, versenkte Marvin Gondorf den fälligen Freistoß im Tordreieck zur Gästeführung. Es sollte der einzige Schuss aufs ASV-Tor in der ersten Halbzeit bleiben. Der ASV erarbeitete sich in der Folgezeit Chance um Chance. In der 38. Minute hätte Slaven Jurisa mit einem Kopfball nach Flanke von links aus vier Metern den Ausgleich machen  müssen, platzierte den Ball aber genau dahin, wo Stupferichs Torwart Daniel Tomic stand. Nur zwei Minuten später schoss Paul Barisch mit der nächsten Hundertprozentigen knapp am freien linken Eck vorbei und scheiterte wenig später mit einem Drehschuss. Niemand hätte sich beklagen können, wenn der ASV zur Pause in Führung gelegen hätte. Nach dem Wechsel ging es ähnlich weiter: 50. Minute Schuss Slaven  Jurisa, 51. Minute Schuss Paul Barisch. Unterbrochen wurde das Chancenfestival nur durch einen Schrägschuss des eingewechselten Paul Weiß (64.), den Bruno Grässner Herranz parierte. Zwei weitere dicke Torchancen des ASV ließen nicht lange auf sich warten: Der eingewechselte Mike Eberhart setzte einen Heber knapp am verlassenen Stupfericher Tor vorbei  (76.) und schließlich fischte Daniel Tomic einen Freistoß von Slaven Jurisa in der Schlussphase aus dem Lattenkreuz. Der ASV hätte fünf, sechs Tore schießen können, drei gewiss schießen müssen und kassierte in der Nachspielzeit noch einen Konter durch den eingewechselten Marvin Saatzer zum 0:2. Ein äußerst schmeichelhafter Sieg für die Gäste, dessen Ergebnis den Spielverlauf nicht wiedergibt, aber nach der alten Fußballweisheit steigt gerade derjenige auf, der solche Spiele gewinnt. Auf den ASV wartet nun die Auswärtsaufgabe in Forchheim, das nach einem Trainerwechsel  neuen Elan auf den Platz bringt.



 

(27.9.2026) Knapp 40 Minuten hat der ASV an diesem Sonntag als Gast des FC Ersingen einigermaßen guten Fußball gespielt, nämlich in der zweiten Halbzeit, als die Durlacher ihren 0:3-Pausenrückstand auf 2:3 verkürzten. Doch die risikoreiche Aufholjagd gelang nicht und so musste man mit einer schmerzhaften 2:6(0:3)-Niederlage nach Hause fahren. Im Grunde genommen war das Spiel schon nach 37 Minuten verloren. Da hatten die Gastgeber durch Tim Bischoff, Kevin Geiger und Dennis Bechtold-Herzog ihre Farben schon mit 3:0 in Führung geschossen, jeweils unbedrängt allein vor dem bemitleidenswerten ASV-Torhüter Bruno Grässner Herranz. Schuld an der ganzen Torflut, die fatal an die Vorrunde der vergangenen Saison erinnerte, war das Abwehrverhalten auf den Außenpositionen, wo Dominik Haramustek rechts und Raúl Amaro links nicht im Ansatz zur Normalform fanden und entweder bei Ballbesitz unnötig in die Zweikämpfe gingen (Haramustek) oder – Amaro im  Verbund mit Blagoj Angelov –  den freien Raum deckten, der bekanntlich keine Tore schießt, und den Gegnern alle Freiheiten dieser Welt ließen. Zu Recht wurden die beiden schon in der 37. Minute durch ihre Auswechslung erlöst. In der zweiten Halbzeit konnte schon in der 54. Minute Marco Varivoda nach einer Ecke auf 1:3 verkürzen und in der 70. Minute setzte sich Valentino Vujinovic gegen vier Gegner durch und traf per Traumtor in den Winkel. Danach roch es einige Male nach Ausgleich und die Durlacher forderten in einer 50:50-Situation einen Handelfmeter. Mit zunehmender Spielzeit öffneten die Durlacher die Abwehr immer mehr, erzwangen zahllose Eckbälle – und wurden in der 82. Minute durch den kurz zuvor eingewechselten Philipp Gellert zum 2:4 ausgekontert. Danach ging nichts mehr und der ASV kassierte durch Joel Damm (85.) und Jonas Striegel (90.) noch zwei weitere Kontertore. Natürlich ist die Niederlage zu hoch ausgefallen, ist letztlich aber die Quittung für die nicht einmal kreisligareife Defensivleistung. In der nächsten spielfreien Woche besteht für einzelne Spieler erheblicher Anlass zur Selbstkritik. Das Positive: Die Mannschaft hatte immerhin 40 Minuten den Gegner im Griff und es ist auch klar, welche Fehler man abstellen muss, um gegen Stupferich am 11. Oktober kein Debakel zu erfahren.


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