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ASV aktuell

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(21.10.2018) Mit einer erneuten Niederlage (0:2, Halbzeit: 0:1) musste der ASV im Turmbergstadion die Segel streichen. Dass damit der Gast, der FC Östringen, die Tabellenführung erklomm (wie schon zwei Wochen zuvor in Durlach der FV Fortuna Kirchfeld), ist eine statistische Nebensache vor dem Hintergrund der Verletztenliste, wie sie sich dem ASV zur Zeit präsentiert: Nicht einsatzfähig waren u.a. Dario Pavkovic (Bänder), Florian Huck (Verletzung aus dem Kirchfeld-Spiel), Cedric Maas (Knie, langfristig) Noa Schnepf und Juan Gomez (Bindehautentzündung), die lediglich auf der Bank Platz nahmen. Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren zudem Sabri Ghannay und Christian Pavkovic, die trotz Verletzungen ins Spiel gingen und auf die Zähne bissen. Osman Köktas spielte von Anfang an, ist aber nach seinem angebrochenen Mittelfuß und fehlenden Trainingszeiten bei weitem noch nicht dort, wo er leistungsmäßig hin soll. Dass man unter diesen Voraussetzungen gegen die drittbeste Abwehr der Liga keine Durlacher Torflut erwarten konnte, war leider klar. Um so ärgerlicher war es, dass die Gegentore durch Christoph Hillenbrand (11.) und Patrick Göbel (55.) individuellen Fehlern entsprangen. Auch wenn gegenwärtig alle Akteure, allen voran die spielenden und Trainer Markus Zörrer, ob der Ergebnisse und der Verletztenliste gefrustet sind: Die Mannschaft sollte die Herausforderung annehmen und über ihre zweifellos vorhandene Geschlossenheit und Einigkeit über den Kampf den Weg aus der Krise suchen. Die bisherigen Spiele haben nämlich auch gezeigt, dass kein Gegner übermächtig war. Der Wille kann immer Berge versetzen, auch im nächsten Auswärtsspiel beim FC Nöttingen II. Frei nach Matthias Sammer und Markus Kauczinski: „Die Einstellung ist wichtiger als die Aufstellung.“


(14.10.2018) Diese Niederlage ist mit nichts, aber auch mit gar nichts zu entschuldigen. 2:3 (2:1) unterlag der ASV beim Aufsteiger VfB Bretten und die an einem herrlichen Spätsommertag teilweise sogar mit dem Fahrrad angereisten Durlacher Schlachtenbummler ärgerten sich nach dem Schlusspfiff maßlos. Dabei hatte alles gut angefangen, nachdem Dario Pavkovic schon in der 15. Minute nach Vorarbeit von Sabri Ghannay einen von der Brettener Abwehr zu kurz geklärten Ball zur Führung einschieben konnte. Souverän agierte der ASV danach jedoch nicht und offenbarte vor allem auf der linken Abwehrseite deutliche Schwächen. So war es kein Zufall, dass über diese Seite der Ausgleich von Philipp Egle vorbereitet wurde, der aus kurzer Distanz flach zum Ausgleich vollstreckte (36.). Bedirhan Celik bügelte das Missgeschick aus, indem er, erneut nach Vorarbeit von Sabri Ghannay, im zweiten Versuch das 2:1 markierte (45.). Nach der Pause hatten die Gastgeber ihr Pulver offensichtlich verschossen und schossen bis zur 77. Minute nicht einmal auf das ASV-Tor, während die Durlacher das Spiel kontrollierten. Doch dann produzierte die ASV-Abwehr direkt an der eigenen Strafraumgrenze einen Querpass, wie man ihn schon in der E-Jugend nicht mehr sehen will, der verdutzte ASV-Torwart Fabian Bäuerle konnte nicht mehr eingreifen und erneut Philipp Egle traf ins leere ASV-Tor. Doch es kam noch schlimmer: In der dritten Minute der Nachspielzeit bekam der eingewechselte Emre Zor einen Brettener Befreiungsschlag in Mittelstürmerposition in den Lauf und erzielte in Ruhe den Siegtreffer, während von der Durlacher Abwehr in einem gefühlten Radius von 15 Metern um den Torschützen herum keiner zur Stelle war. Die Niederlage macht nachdenklich und ist mehr als nur ein leeres Auswärtspunktekonto. Der ASV hatte klar die bessere Spielanlage und hätte eigentlich höher führen müssen. Doch er bot keine geschlossene Mannschaftsleistung und war mental nicht auf der Höhe: Das 2:2 entsprang einer Mischung aus Schwimmbadkick und Überheblichkeit, das 3:2 aus fehlender taktischer Disziplin. Die Auswechslung von Dario Pavkovic und die Einwechslung von Michael Gärtner hatte das ASV-Spiel destabilisiert. Viele Spieler sind jetzt aufgefordert, durch positive Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. Einige genügten am heutigen Tag Landesligaansprüchen nicht. Das mag zwar auch beim VfB Bretten so geween sein, doch im Gegensatz zum ASV hatten die Gastgeber kapiert, wie Abstiegskampf geht: allein im ersten Durchgang gab es vier Unterbrechungen wegen verletzter ASV-Spieler. Und die Gastgeber blieben zudem bis zum Schluss hochkonzentriert. Der ASV nicht: das Spiel ging im Kopf verloren und durch die auswechslungsbedingte Unordnung. 19 Gegentore in neun Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Trainer Markus Zörrer und Co-Trainer Dragan Paljic werden die richtigen Konsequenzen ziehen. Am Sonntag kommt der ambitionierte FC Östringen. Da ist der ASV krasser Außenseiter... aber gewinnen kann man ja trotzdem.


(7.10.2018 weitere Fotos von Stefan Theil HIER KLICKEN) Eine äußerst unglückliche 1:2 (0:1)-Heimniederlage erlebte der ASV heute im Turmbergstadion gegen den neuen Tabellenführer FV Fortuna Kirchfeld. In der ersten Halbzeit erlebten die rund 150 Zuschauer eine Begegnung, die sich im Wesentlichen im Mittelfeld abspielte und ohne Chancen blieb. Kirchfeld hatte mehr Ballbesitz, der defensiv gegenüber dem Mittwochspiel gegen Niefern stark verbesserte ASV gestattete dem Gegner jedoch kein Durchkommen, bis in der 37. Minute Michael Gärtner einen Ball unterlief, wodurch Giuliano Krahl an den Ball kam, der durch zwei Durlacher hindurch den Ball zu Denis Nagel verlängerte, der aus kurzer Distanz zur Gästeführung vollstreckte. Danach tat sich nichts Erwähnenswertes mehr. Nach der Pause war erneut Giuliano Krahl, der aus hochgradig abseitsverdächtiger Position alleine auf ASV-Tor zulief und mit dem zweiten und gleichzeitig letzten Schuss aufs Tor des ASV im gesamten Spiel die 2:0-Führung perfekt machte (51.). Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ob des zweiten Gegentores kam der ASV direkt nach dem Anstoß in die Partie zurück und Sabri Ghannay konnte nach einem intelligenten Angriff über die rechte Seite den Anschlusstreffer markieren (52.). Beim 1:2 blieb es jedoch, nachdem ein Schuss von Noa Schnepf sein Ziel nicht fand (79.) und schließlich ein Gewaltschuss von Juan Gomez haarscharf am Tordreieck der Kirchfelder vorbeiflog (90.). Der ASV hätte zum Abschluss der englischen Woche einen Punkt verdient gehabt, doch heute war es schwer, die zahlreichen Ausfälle (Maas, Köktas, Florian Huck, D. Pavkovic) zu kompensieren, zumal Fabian Huck und Sabri Ghannay angeschlagen ins Spiel gingen und auch noch Burak Gülmez verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Jetzt ist erst mal Regeneration angesagt, bevor es am Sonntag zum Aufsteiger nach Bretten geht.


(3.10.2018, WEITERE FOTOS HIER KLICKEN) Mit einem 2:1 (1:0)-Heimsieg holte der ASV am Mittwoch den von den Fans erhofften Sieg gegen das noch punktlose Tabellenschlusslicht FV Niefern. Die erste Spielminute war noch nicht gespielt, da ging der ASV in Führung. Nach einer gelungenen Kombination über Sabri Ghannay und Noa Schnepf am linken Flügel verwertete der aufgerückte Burak Gülmez (Foto: Stefan Theil) den Rückpass von der Strafraumgrenze mit einem satten Schuss ins linke Eck (1.). Danach wurden die Gäste aktiver und hatten mehr Ballbesitz, konnten aber erst in der 31. Minute mit einer Kopfballchance gefährlich vor dem ASV-Tor auftauchen. Zuvor hatte Juan Gomez mit einem Rechtsschuss (20.) um wenige Zentimeter am gegnerischen Tor vorbeigezielt und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit scheiterte Noa Schnepf am glänzend reagierenden Joshua Nagy. Nach der Pause bot sich ein unverändertes Bild: der FV Niefern versuchte das Spiel zu machen, verfügte aber nicht über die Durchschlagskraft, um zum Abschluss zu kommen. Der ASV wiederum leistete sich bei Ballbesitz zu schnelle Ballverluste und ließ den Gegner zusehends initiativ werden. Trotzdem war der ASV, sobald ein schnelles Umschalten auf die eigenen Stürmer gelang, gefährlich. Aus einer solchen Situation entsprang das 2:0, als Sabri Ghannay eine Balleroberung mit einem plazierten Schuss ins rechte Eck abschloss (58.). Danach machte sich der ASV gegen die verzweifelt anrennenden Nieferner das Leben selbst schwer; nur selten gelang es, das Spiel zu beruhigen. Gleichwohl hätte es ein ruhiger Nachmittag werden  können, wäre nicht den Gästen in der 73. Minute durch Ensar Demirer mit einem aus spitzem Winkel direkt verwandelten Freistoß der Anschlusstreffer gelungen, bei dem die gesamte ASV-Abwehr hätte besser verteidigen müssen. So geriet der Rest der Begegnung zu einer Zitterpartie, weil die Gäste bei Ecken und Freistößen alles inklusive ihres Torwarts nach vorn warfen. In der fünften Minute der Nachspielzeit wurde der zu einem Konter durchgebrochene Juan Gomez im gegnerischen Strafraum übel abgeräumt. Schiedsrichter Christian Kolodziej (Rastatt) enschied sich für den Schluss-, nicht für den Elfmeterpfiff.  Damit waren drei weitere Punkte im Sack und der ASV sieht mit Zuversicht dem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Fortuna Kirchfeld entgegen.


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