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(22.9.2018, Foto: BFV) Am Freitagabend hatte der Badische Fußballverband den TSV Reichenbach und den ASV Durlach dafür ausgesucht, an einer gemeinsamen Kampagne zur deutschen EM-Bewerbung teilzunehmen; eine Ehre für beide Vereine und eine Selbstverständlichkeit zugleich, denn es kann nur im Sinne jedes deutschen Fußballfans sein, eine Europameisterschaft im eigenen Land zu haben, zumal die meisten Akteure des gestrigen Abends bei der letzten EM in Deutschland 1988, als Holland, mit den Stars Gullit und van Basten, die Sowjetunion mit dem späteren Trainer des ASV Durlach, Viktor Passulko, 2:0 besiegte, noch nicht auf der Welt waren. Besiegen war auch das Stichwort des Freitagabends: der ASV unterlag mit 0:6 (0:3) mit einem sehr heftigen Ergebnis, das sich zu Anfang nicht abgezeichnet hatte. Bis zur 38. Minute hatte bei ausgeglichenem Spielverlauf der TSV genau dreimal auf das ASV-Tor geschossen und dreimal getroffen, davon zweimal in den Torwinkel. Fabio Scherer (14., Freistoß), Julius Weiß (37.) und Daniel Beer (38.) hatten das Spiel bis zur Pause entschieden. Die Tore in der zweiten Halbzeit durch Nico Ruppenstein (2) und nochmals Daniel Beer machten die Packung komplett, zumal der ASV ab der 41. Minute nach einem Platzverweis für Dario Pavkovic in Unterzahl agierte. Warum konnte es nach drei Siegen in Folge zu so einer Niederlage kommen? Ausreden gäbe es, etwa die fehlende Erfahrung im schummrigen Flutlicht des herbstwinddurchströmten dunklen Reichenbacher Stadions, viel eher auch, dass den Spielern die geistige Frische fehlte, weil viele am Nachmittag noch arbeiteten und sich erst durch einen weiten Anfahrtsweg mit kilometerlangen Staus quälen mussten, vielleicht auch noch andere. Jedenfalls bestritten die Durlacher kaum Zweikämpfe, waren zu weit weg von ihren Gegenspielern und auch gedanklich deutlich langsamer. Auch wenn Reichenbach, das den ASV spielen ließ und auf Fehler wartete, ein Meisterschaftsfavorit ist: Vor allem vor der Viererkette, wo Burak Gülmez als defensiver Mittelfeldspieler nahezu auf sich allein gestellt war, und allgemein im Zweikampf und in der Rückwärtsbewegung gab es erhebliche Defizite – es war für  den ASV ein gebrauchter Tag. Doch die Mannschaft kann mehr und sollte dies beim nächsten Auswärtsspiel beim TSV Grunbach, der offensiv noch stärker einzuschätzen ist als der TSV Reichenbach, auch auf den Platz bringen können.

(16.9.2018, aktuelle Fotos von Stefan Theil HIER klicken!) Mit dem dritten Sieg in Folge arbeitet sich der ASV allmählich in die vorderen Regionen der Landesliga vor. Gegen den FC Birkenfeld begann der ASV engagiert und erarbeitete sich bereits in der Anfangsphase mehrere Torchancen. Nach der ersten vergebenen Gelegenheit durch Florian Huck gelang Dario Pavkovic (11.) aus kurzer Distanz das 1:0, nachdem FC-Torwart Martin Kraft einen von rechts vorbereiteten Angriff nur kurz klären konnte. Im Anschluss an den Führungstreffer übernahmen die Gäste die Initiative und kamen zu mehreren Ecken und Freistößen. Nicht ganz unerwartet fiel daher Ausgleich in der 29. Minute durch Roman Hajeck. Zu wenig Zugriff hatte der ASV im defensiven Mittelfeld. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnte der ASV durch eine Torchance von Sabri Ghannay und mehrere Ecken wieder auf sich aufmerksam machen. Nach dem Wechsel war der ASV die klar bessere Mannschaft und kam zu sicheren Kombinationen. Dennoch war es eine Einzelaktion, die letztlich das Spiel entschied, als erneut Dario Pavkovic eine Lücke in der gegnerischen Abwehr erkannte, mit dem Ball auf und davon lief und sicher ins rechte Eck vollstreckte (51.). Danach gestattete der ASV dem Gegner kaum einen Abschluss, versäumte es aber, daraus Kapital zu schlagen. So geriet die Angelegenheit in der Schlussphase noch zur Zitterpartie, als die Gäste alles nach vorn warfen und reihenweise hohe Bälle vor das ASV-Tor schlugen. Als der eingewechselte Nils Rudisile in der Nachspielzeit aus halblinker Position den Ball am Tor des ASV vorbeidrosch, war nach einer temporeichen und fairen Begegnung der dritte Sieg in Folge unter Dach und Fach. Am Freitag (19.30 Uhr) geht es für den ASV zur Flutlichtpartie gegen den TSV Reichenbach.


(11.9.2018, Foto: Stefan Theil)  Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten 4:1 (1:0)-Erfolg kehrte der ASV vom Auswärtsspiel beim SV Huchenfeld zurück und hat nun die Chance, sich mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag gegen den 1. FC Birkenfeld in den oberen Regionen der Tabelle festzusetzen. Trainer Markus Zörrer hatte die Elf, die gegen Mutschelbach gewonnen hatte, nur auf einer Position verändert: Für den verletzten Cedric Maas spielte erstmals Kutay Demirci (Foto) von Anfang an. Und der ASV-Youngster, der gerade erst seinen 20. Geburtstag gefeiert hatte, brachte die Durlacher in der 29. Minute prompt in Führung. Als nach der Pause Florian Huck (57.) das 2:0 gelungen war, schien der ASV einem souveränen Sieg entgegenzusteuern. Doch die offensivstarken Gastgeber, die bereits zwei Spiele gewonnen hatten, kamen noch einmal zurück, als dem eingewechselten Unruheherd Barkin Seytas nur wenige Minuten später der Anschlusstreffer gelang. Doch die Offensivaktionen der Huchenfelder verpufften, während Juan Gomez (75.) und Özen Can (83.) für den ASV alles klar machten. In drei Spielen hat der ASV nun sieben Tore geschossen – durch sieben verschiedene Spieler, was die Durlacher schwer ausrechenbar macht. Jetzt gilt es aber auch, die Defensive zu stabilisieren. Vielleicht steht ja schon am kommenden Sonntag dann hinten erstmals die erhoffte Null.


(2.9.2018, weitere Fotos von Stefan Theil HIER KLICKEN!) Den erhofften ersten Saisonsieg errang der ASV Durlach am Sonntag gegen den Aufsteiger ATSV Mutschelbach II. 2:1 (1:0) hieß es am Ende nach einer packenden Begegnung, bei der am Ende die größere Kampfkraft und der Siegeswille zugunsten des ASV den Ausschlag gab. Die Mannschaft von Markus Zörrer begann in der Abwehrformation so, wie sie die zweite Halbzeit beim 1:3 in Langensteinbach bestritten hatte, also mit Cedric Maas und Özen Can auf den Außenverteidigerposten. Vor allem letzterer lieferte sich heftige Duelle mit dem schnellen Mutschelbacher Außen Youssuf Freeman, die der Durlacher aber zumeist für sich entscheiden konnte. Der ASV kombinierte zu Anfang gefälliger, während der Gegner unauffällig blieb. Nachdem ATSV-Torwart Pascal Schwab noch einen Kopfball von Dario Pavkovic parieren konnte, war er nach der darauffolgenden Ecke gegen den plazierten Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Michael Gärtner machtlos, der zum Durlacher Führungstreffer vollstreckte (20.). Danach verlor der ASV zunehmend den Faden, fand vorne keine Anspielstationen, produzierte Fehlpässe im Spielaufbau und konnte sich bei Torwart Sandro Dörner bedanken, der das 1:0 in die Pause rettete. Nach Wiederanpfiff schien sich der ASV gerade wieder zu fangen, bis durch einen unglücklich abgefälschten Schuss von Tim Knobel (49.) der Ausgleich fiel. Ohne Erfolg reklamierten die ASV-Spieler ein vorangegangenes Handspiel. Weitere Großchancen erarbeiteten sich die Gäste indessen nicht und mit zunehmender Spielzeit drängte der ASV mehr und mehr auf den Siegtreffer. Mehrere Freistöße verpufften jedoch ohne Wirkung. Dafür musste der ASV ab der 70. Minute ohne Cedric Maas auskommen, der sich in einem Zweikampf allem Anschein nach eine schwere Knieverletzung zuzog. Ihn ersetzte Kutay Demirci. In der letzten Minute der regulären Spielzeit war es dann soweit: Nach einer von links viel zu weit geschlagenen ASV-Ecke schien die Gefahr schon gebannt, doch Sabri Ghannay kam auf halbrechter Position noch an den Ball und hämmerte die Kugel unhaltbar unter die Latte des Mutschelbacher Gehäuses zum Siegtreffer. Danach kehrte jedoch noch keine Ruhe ein: In der Nachspielzeit gab es einen Eckball für die Gäste und nach einem Gewühl im Durlacher Strafraum, bei dem kein ASV-Spieler einen souveränen Eindruck machte, lag die Kugel im Netz. Der laute Mutschelbacher Jubel übertönte die erneuten Durlacher Reklamationen wegen Handspiels. Doch der Linienrichter auf der Gegengeraden hatte die Situation genau beobachtet – auf seine Intervention nahm Schiedsrichter Moritz Dammert (Kronau) das Tor wieder zurück und entschied auf Freistoß für den ASV. Eine mutige, für Mutschelbach ärgerliche, aber offensichtlich richtige Entscheidung, die auch ohne Videobeweis zur Einzelfallgerechtigkeit führte. Mit einer weiteren Steigerung sollte der ASV am Sonntag auch in Huchenfeld nicht chancenlos sein.
 

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