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(30.9.2018) Es war mehr drin in Grunbach, aber es sollte nicht sein. Beim nicht mehr so geheimen Geheimfavoriten der Liga unterlag der ASV 0:1 (0:1). Das entscheidende Tor gelang dem ehemaligen Pforzheimer, Nöttinger und Bilfinger Stürmer Lars Kuhn (23) in der 24. Minute. Der ASV zeigte sich gegenüber der Niederlage in Reichenbach stark verbessert, musste aber auf Stürmer Dario Pavkovic (für drei Spiele gesperrt), Mittelfeldspieler Dragan Paljic (auswärtiger Termin) sowie weiterhin auf Osman Köktas verzichten, dessen seit der Vorbereitung präsente Fußverletzung sich mittlerweile als angebrochener Mittelfußknochen herausgestellt hat. Dazu kam das längerfristige Fehlen von Cedric Maas (Knie) und Fabian Huck (Sprunggelenk). Dafür kam zum ersten Mal Noa Schnepf als Auswechselspieler zum Einsatz, der nach einem längeren Auslandsaufenthalt aber noch Trainingsrückstand hat. Die erste Halbzeit in Grunbach ging, auch dank des 1:0, klar an die Gastgeber, doch im zweiten Durchgang bot der ASV eine engagierte Leistung, ohne jedoch entscheidend zum Abschluss zu kommen, und so blieben die Gastgeber mit der besten Abwehr der Liga zum fünften Mal hintereinander ohne Niederlage. Schon am Mittwoch (3.10. 15 Uhr) hat der ASV sein nächstes Heimspiel gegen den FV Niefern, der in dieser Saison zwar noch nicht in die Punkte gekommen ist, aber über zahlreiche verbandsligaerfahrene Akteure verfügt. Mit einer weiteren Leistungssteigerung und der gebotenen Zweikampfstärke sollte ein Dreier anvisiert werden.


(28.9.2018) Auf entsprechendes Interesse aus der Bevölkerung angesprochen, stellt der ASV Durlach auf seinem Vereinsgelände mehrere Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen mietweise zur Verfügung. Die Plätze befinden sich nicht im öffentlichen Straßenraum. Interessierte können sich an den ASV Durlach wenden, Mail asv.durlach02(at)t-online.de  oder über das Kontaktformular HIER.

(22.9.2018, Foto: BFV) Am Freitagabend hatte der Badische Fußballverband den TSV Reichenbach und den ASV Durlach dafür ausgesucht, an einer gemeinsamen Kampagne zur deutschen EM-Bewerbung teilzunehmen; eine Ehre für beide Vereine und eine Selbstverständlichkeit zugleich, denn es kann nur im Sinne jedes deutschen Fußballfans sein, eine Europameisterschaft im eigenen Land zu haben, zumal die meisten Akteure des gestrigen Abends bei der letzten EM in Deutschland 1988, als Holland, mit den Stars Gullit und van Basten, die Sowjetunion mit dem späteren Trainer des ASV Durlach, Viktor Passulko, 2:0 besiegte, noch nicht auf der Welt waren. Besiegen war auch das Stichwort des Freitagabends: der ASV unterlag mit 0:6 (0:3) mit einem sehr heftigen Ergebnis, das sich zu Anfang nicht abgezeichnet hatte. Bis zur 38. Minute hatte bei ausgeglichenem Spielverlauf der TSV genau dreimal auf das ASV-Tor geschossen und dreimal getroffen, davon zweimal in den Torwinkel. Fabio Scherer (14., Freistoß), Julius Weiß (37.) und Daniel Beer (38.) hatten das Spiel bis zur Pause entschieden. Die Tore in der zweiten Halbzeit durch Nico Ruppenstein (2) und nochmals Daniel Beer machten die Packung komplett, zumal der ASV ab der 41. Minute nach einem Platzverweis für Dario Pavkovic in Unterzahl agierte. Warum konnte es nach drei Siegen in Folge zu so einer Niederlage kommen? Ausreden gäbe es, etwa die fehlende Erfahrung im schummrigen Flutlicht des herbstwinddurchströmten dunklen Reichenbacher Stadions, viel eher auch, dass den Spielern die geistige Frische fehlte, weil viele am Nachmittag noch arbeiteten und sich erst durch einen weiten Anfahrtsweg mit kilometerlangen Staus quälen mussten, vielleicht auch noch andere. Jedenfalls bestritten die Durlacher kaum Zweikämpfe, waren zu weit weg von ihren Gegenspielern und auch gedanklich deutlich langsamer. Auch wenn Reichenbach, das den ASV spielen ließ und auf Fehler wartete, ein Meisterschaftsfavorit ist: Vor allem vor der Viererkette, wo Burak Gülmez als defensiver Mittelfeldspieler nahezu auf sich allein gestellt war, und allgemein im Zweikampf und in der Rückwärtsbewegung gab es erhebliche Defizite – es war für  den ASV ein gebrauchter Tag. Doch die Mannschaft kann mehr und sollte dies beim nächsten Auswärtsspiel beim TSV Grunbach, der offensiv noch stärker einzuschätzen ist als der TSV Reichenbach, auch auf den Platz bringen können.

(16.9.2018, aktuelle Fotos von Stefan Theil HIER klicken!) Mit dem dritten Sieg in Folge arbeitet sich der ASV allmählich in die vorderen Regionen der Landesliga vor. Gegen den FC Birkenfeld begann der ASV engagiert und erarbeitete sich bereits in der Anfangsphase mehrere Torchancen. Nach der ersten vergebenen Gelegenheit durch Florian Huck gelang Dario Pavkovic (11.) aus kurzer Distanz das 1:0, nachdem FC-Torwart Martin Kraft einen von rechts vorbereiteten Angriff nur kurz klären konnte. Im Anschluss an den Führungstreffer übernahmen die Gäste die Initiative und kamen zu mehreren Ecken und Freistößen. Nicht ganz unerwartet fiel daher Ausgleich in der 29. Minute durch Roman Hajeck. Zu wenig Zugriff hatte der ASV im defensiven Mittelfeld. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnte der ASV durch eine Torchance von Sabri Ghannay und mehrere Ecken wieder auf sich aufmerksam machen. Nach dem Wechsel war der ASV die klar bessere Mannschaft und kam zu sicheren Kombinationen. Dennoch war es eine Einzelaktion, die letztlich das Spiel entschied, als erneut Dario Pavkovic eine Lücke in der gegnerischen Abwehr erkannte, mit dem Ball auf und davon lief und sicher ins rechte Eck vollstreckte (51.). Danach gestattete der ASV dem Gegner kaum einen Abschluss, versäumte es aber, daraus Kapital zu schlagen. So geriet die Angelegenheit in der Schlussphase noch zur Zitterpartie, als die Gäste alles nach vorn warfen und reihenweise hohe Bälle vor das ASV-Tor schlugen. Als der eingewechselte Nils Rudisile in der Nachspielzeit aus halblinker Position den Ball am Tor des ASV vorbeidrosch, war nach einer temporeichen und fairen Begegnung der dritte Sieg in Folge unter Dach und Fach. Am Freitag (19.30 Uhr) geht es für den ASV zur Flutlichtpartie gegen den TSV Reichenbach.


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