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(29.10.2017) Erholt von der ünberflüssigen Niederlage gegen den VfB Gartenstadt am vergangenen Wochenende zeigte sich der ASV und siegte mit 4:2 (2:1) beim SV Schwetzingen; ein Auswärtssieg, der vor allem dann richtig wertvoll wird, wenn es am kommenden Wochenende gelingt, gegen den VfR Gommersdorf drei Punkte einzufahren, was nach dessen Unentschieden gegen Fortuna Heddesheim sicher kein Selbstläufer wird. Der i n Schwetzingen ohne die erkrankten Nico Zimmermann und Partrick Berecko angetretene ASV überzeugte in erster Linie ihn der Offensive. Das Spiel wäre womöglich anders gelaufen, wenn Nils Makan in der 5. Minute mit einer Riesenchance für die Gastgeber getroffen hätte. So aber erspielte sich der ASV allmählich ein Übergewicht und zeigte sich zunächst sehr effektiv in der Chancenverwertung. Auf Vorlage von Francisco Rodriguez gelang dem aufgerückten Luca Sickinger in der 23. Minute mit einem Schuss aus der Drehung der Führungstreffer. Nur vier Minuten später erhöhte der gut aufgelegte Edmand Osmanaj mit einem Gewaltschuss unter die Latte auf Zuspiel von Advan Halili auf 2:0. Doch dem ASV gelang es nicht, die bequeme Führung in die Pause zu retten. Nach einem intelligenten Rückpass gelang Sören Ruder in der 34. Minute der Anschlusstreffer. In der 43. Minute verzog auf der Gegenseite Marcel Angermund aus aussichtsreicher Position. Auch nach der Pause gab das Spiel nicht die Ruhe, derer es aus ASV-Sicht bedurft hätte. Zuviele Zweikämpfe im Mittelfeld gingen auf seifigem Untergrund verloren und der ASV gestattete es dem Gegner bis zum Schluss, immer wieder über die Außenpositionen gefährlich vors Tor zu kommen. Doch auf die Durlacher Offensive war an diesem Tag Verlass. Nur eine Minute, nachdem Luca Sickinger auf der Linie retten musste, spielte sich Edmand Osmanaj auf der rechten Seite durch und servierte die Kugel auf Patrick Fetzer (Foto: Stefan Theil), der aus kurzer Distanz das 3:1 markierte (52.). Nicht einmal zehn Minuten konnten sich die Durlacher ihres Zwei-Tore-Vorsprungs erfreuen: Wieder einmal verhielt sich der ASV auf der linken Abwehrseite nicht energisch genug und ließ eine Flanke zu, die der nur zwei Minuten zuvor eingewechselte Patrick Hocker mit dem Kopf ins ASV-Tor verlängerte. Es erwies sich als segensreich, dass der ASV-Sturm erneut zurückschlagen kann. Nach glänzendem Zusammenspiel zwischen Patrick Fetzer und Edmand Osmanaj gelang dem ASV-Offensivakteur in der 62. Minute aus kurzer Distanz sein zweites Tor an diesem Tag. Da ASV-Torhüter Kristijan Petrić in der 74. und 88. Minute zweimal souverän parierte und zudem Bogdan Cristescu in der 75. Minute auf der Linie klären konnte, hielt der ASV seinen nach wie vor unbefriedigenden Schnitt von zwei Gegentoren pro Spiel, was diesmal zu drei Punkten reichte.

(26.10.2017) Mit einem 1:1 beim ASV Wolfartsweier (trotz drückender Überlegenheit reichte es nur zu einem Unentschieden) hat die AH des ASV die Freiluftsaison beendet und trainiert von nun an über den Winter in der Halle auf Schöneck, zumal beim ASV ja auch keine geeigneten Freiluft-Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen um AH-Manager Gerd Kunze und Abteilungsleiter Hubert Dolt bedanken sich beim ASV Wolfartsweier für die stets faire Begegnung.

(22.10.2017, Foto: Stefan Theil, weitere Fotos HIER) Gästetrainer Dirk Jörns, mit der TSG Weinheim oft genug zu Gast im Durlacher Turmbergstadion, wusste, wie man auf dem schlechten ASV-Rasen zu spielen hat: Kompakt stehen, ein paar Bälle nach vorn schlagen und auf Fehler des Gegners warten. Der ASV beging mindestens zwei Fehler zuviel – die Folge war eine durchaus nicht unverdiente 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Aufsteiger VfB Gartenstadt, mit der der ASV auf den unteren Relegationsplatz abrutschte. Nur neun Punkte aus zehn Spielen und dabei 20 Gegentore, also zwei pro Spiel im Schnitt, sprechen bei nur einem „Zu-Null“-Ergebnis eine deutliche Sprache und zeigen, dass der ASV gegenwärtig in keiner Weise besser ist als sein Tabellenplatz. Die Geschichte des Spiels ist schnell erklärt: Der zunächst ohne Reinhard Schenker (Bank) und auch ohne die verletzten Advan Halili und Philipp Engert angetretene ASV beging von Anfang an den Fehler, mit Kurzpässen aus der Defensive herauskombinieren zu wollen, was angesichts der Platzverhältnisse nicht gelang. Schon in der 2. Minute hätte Derrick Damian Pritchett die Gäste in Führung bringen können. Bis zur 35. Minute brauchte der ASV, um erstmals gefährlich vor das Gästetor zu kommen, doch der 20-Meter-Schuss von Francisco Rodriguez krachte an den Pfosten. Drei Minuten später fiel das 0:1, nachdem der ansonsten solide Bogdan Cristescu einen Pass in die Tiefe versuchte, diesen aber dem Gegner in die Füße spielte und bei der anschließenden Abwehraktion auch noch ausrutschte, so dass Fabio Schaudt keine Mühe hatte, unhaltbar gegen ASV-Torhüter Kristijan Petrić zu vollstrecken. Kurz vor der Pause scheiterte Edmond Osmanaj aus vier Metern mit der zweiten ASV-Chance des Spiels. Nach dem Wechsel bekam der ASV sofort die nächste kalte Dusche, als Francisco Rodriguez in der Vorwärtsbewegung den Ball beim Gegner ablieferte und Maximilian Albrecht einen Schuss in den Torwinkel ermöglichte. Nur fünf Minuten danach gelang Patrick Fetzer (51.) aus kurzer Distanz der Anschluss. Was folgte, war ein ASV-Sturmlauf, bei dem sich vor allem Francisco Rodriguez, Patrick Fetzer und der später dennoch ausgewechselte Patrick Berecko als Antreiber zeigten. Die Einstellung stimmte hundertprozentig, doch das Anrennen erwies sich letztlich als planlos. In der 86. Minute forderten die Durlacher Fans nach einem Schlag gegen Edmond Osmanaj im Strafraum einen  Elfmeter, doch Schiedsrichter Björn Schumann (Künzelsau) gab Freistoß für den VfB Gartenstadt. Am kommenden Samstag muss der ASV zum SV Schwetzingen, der in Heddesheim ein beachtliches 2:2 holte. Bei einem Sieg kann der ASV an den Spargelstädtern vorbeiziehen. Dies kann aber nur mit einer stabilen Abwehr gelingen und mit der Erkenntnis, dass spielerische Fähigkeiten bei diesem Tabellenstand nur bedingt gefragt, kämpferische aber unerlässlich sind (siehe Foto).


(15.10.2017) Ohne Punkte kehrte der ASV gestern vom Auswärtsspiel beim VfB Eppingen heim. Beim 0:2 (0:1) gegen die weiterhin um die Meisterschaft mitspielenden Kraichgauer war mehr drin, aber letztlich muss sich der ASV vorwerfen lassen, seine Chancen nicht verwertet zu haben und hinten eben die eine oder andere Unaufmerksamkeit zu viel begangen zu haben. Nachdem der ASV in der Anfangsviertelstunde noch gut präsent war, kamen die Gastgeber vor allem über die Außenpositionen immer besser zurecht. Nach einer Serie von Eckbällen und Freistößen vor dem ASV-Tor köpfte der sträflich allein gelassene Florian Kradija in der 29. Minute zum 1:0 für die Gastgeber ein, die in der Folgezeit das Ergebnis verwalteten und vor allem in der zweiten Halbzeit eine Menge Glück hatten, unter anderem als der komplette ASV-Sturm mit einer Dreifachchance an der VfB-Abwehr um den aufmerksamen Torhüter Kai Sauer scheiterte. Nicht viel später verhinderte das Lattenkreuz bei einem fulminanten Schuss von Rudy Vargas-Müller den Ausgleich. Der spielerisch starke ASV, dem die Eppinger erfolgreich ihren Kampfgeist entgegensetzten, hätte zwar längst den Ausgleich verdient gehabt, lief aber stattdessen in der Nachspielzeit in den entscheidenden Konter von Patrick Heckmann. Am kommenden Samstag erwartet der ASV den Aufsteiger VfB Gartenstadt, bei dem mittlerweile der letztjährige Weinheimer Meistertrainer Dirk Jörns das Sagen hat. Mit einem Auswärtssieg könnten die "Gelben Bären" aus dem grünsten Mannheimer Stadtteil den ASV Richtung Tabellenkeller schicken. Dafür, dass dies nicht so weit kommt, sollte der ASV jedenfalls dann stark genug sein, wenn jeder an seine Leistungsgrenze geht und die Defensive stabil steht. Dies wird auch erforderlich sein, denn der VfB Gartenstadt ist stärker als sein Tabellenplatz.

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