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(9.4.2017) Eine deftige, aber erklärliche 2:5-Niederlage erlebte die vor Wochenfrist nach ihrer Topleistung in Heddesheim noch hochgelobte ASV-Mannschaft am Samstag gegen eine hochmotivierte, zweikampfstarke und taktisch variabel agierende SG HD-Kirchheim. Der ASV begann mit zügigem Kombinationsfußball, wirbelte die Abwehr des Gegners vom Anpfiff weg kräftig durcheinander und kam in der 12. Minute durch den nach zwei Pässen in die Tiefe glänzend freigespielten Dragan Paljic zum Führungstor. Nur sieben Minuten später setzte Philipp Engert mit einem Traumtor in den Winkel nach einer in den Rückraum gespielten Eckballvariante noch einen drauf. Was dann aber folgte, waren pausenübergreifend 40 Horrorminuten. SGK-Angreifer Marcel Gessel wurde bis zum Halbzeitpfiff am linken Flügel sträflich allein gelassen und sorgte von dieser Position aus für Dauergefahr. Einen Freistoß vom Strafraumeck, bei dem die ASV-Mauer zu weit außen postiert schien, verwandelte er in der 19. Minute zum 2:1, auch wenn den von Mikel Schuster gefangenen Ball nur der 40 Meter entfernt winkende Linienrichter im Tor gesehen hatte. In der 34. Minute hatte der an allen Toren unschuldige Mikel Schuster gegen Gessel noch mit einer Glanzparade klären können, doch den Abpraller staubte Paavo Brummer zum Ausgleich ab. Es kam noch schlimmer: Kurz vor dem Pausenpfiff verlor Martin Feimuth den Ball gegen die stets mit mindestens drei Spielern am ASV-Strafraum störenden Kirchheimer in der Vorwärtsbewegung und Marcel Gessel erzielte sein zweites Tor. Nach dem Wechsel waren zwar die ASV-Probleme auf der rechten Abwehrseite durch die Hereinnahme von Thomas Ernst und eine entsprechende Umstellung in der Abwehrkette gelöst, doch dafür mangelte es massivst an der Deckungsarbeit im Zentrum, über das in der 47. und 61. Minute SGK-Akteur Alexander Hilbert zu zwei Kontertoren kam. Die einzige nennenswerte Torannäherung hatte der ASV mit einem Kopfball von Dominique Zinho in der 83. Minute. Klare Defensivfehler und vielleicht auch ein wenig Übermut nach dem 2:0 brachten die Niederlage, die der ASV unter der Rubrik „Erfahrung“ abbuchen muss. Die Mannschaft sollte mental stark und intelligent genug sein, dieselben Fehler kein weiteres Mal zu machen.


(2.4.2017) Zwei Dinge hatte sich der ASV vor seinem heutigen Gastspiel beim Tabellenführer Fortuna Heddesheim vorgenommen: endlich mal gegen eine in der Tabelle vor ihm stehende Mannschaft ein Tor zu erzielen und zweitens dort auch zu punkten. Das erste gelang, das zweite nicht. Mit 1:2 (0:1) musste der ASV trotz einer sehr starken Leistung in Heddesheim die Segel streichen. Das Spiel begann temporeich: Kurz nachdem Ufuk Ekincier die Chance zur Führung hatte, wurde Tobias Stoll im Strafraum gelegt – und scheiterte mit dem Elfmeter an Heddesheims Torwart Daniel Tsiflidis. Auch in der Folge war der ASV die aktivere Mannschaft, musste aber in der 34. Minute den Rückstand hinnehmen, als Egzon Abdullahu einen aus der ASV-Abwehr kommenden Ball unhaltbar für ASV-Torwart Mikel Schuster ins Eck schlenzte. Noch schlimmer kam es unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff, als Schiedsrichter Marcel Göpferich nunmehr nach einem Foul von Manuel Steigleder im Durlacher Strafraum auf den Elfmeterpunkt zeigen musste – die Chance ließ sich Fortuna-Routinier Thorsten Kniehl nicht entgehen. Nach dem Wechsel hatte Nelson Nsowah für die Gastgeber zwar noch eine Riesenchance zum 3:0 (54.), doch dann spielte nur noch der ASV. In der 77. Minute gelang Martin Feimuth der Anschlusstreffer und danach hätten sowohl Tobias Stoll als auch Ufuk Ekincier und Alex Segura den Ausgleich, ja sogar den Führungstreffer erzielen müssen, doch es sollte an diesem Sonntag einfach nicht sein. Die gastgebende Fortuna machte an diesem Tag ihrem Namen alle Ehre: „Fortuna“ heißt „Glück“, aber auch „Schicksal“. Der Tabellenführer auf dem Weg in die Oberliga hatte heute das erstere, den ASV traf die zweite Bedeutung des Wortes.


(26.3.2017) ASV-Trainer Rouven Müller hat seinen Vertrag als Cheftrainer der Verbandsliga-Mannschaft des ASV Durlach um ein Jahr verlängert. Dies gab der ASV Durlach am Tag nach dem Heimsieg gegen TSV Amicitia Viernheim (3:1) bekannt. Die konstruktiven Gespräche zwischen der Vereinsführung und dem Trainer waren nach dem Spiel positiv abgeschlossen worden. Verein und Trainer sind sich darin einig, dass in dem zu Saisonbeginn  umfassend neu zusammengestellten Kader, mit dem man weiterarbeiten will, ein hohes Potential steckt, das man gemeinsam weiter entwickeln möchte. „Mannschaft und Trainer haben in dieser Saison bisher hervorragend gearbeitet, daran wollen wir auch in der neuen Saison anknüpfen“, betonte der ASV in einer Pressemitteilung. Rouven Müller, Ex-Aktiver von ASV Durlach, SV Sandhausen und TSG Hoffenheim, hatte die Mannschaft zu Saisonbeginn nach 15 Abgängen übernommen und musste ebenso viele Neuzugänge integrieren. Derzeit steht der ASV auf Platz sechs der Tabelle mit Blick auf die vorderen Plätze.


(26.3.2017, weitere Fotos HIER) Der ASV hat gestern den Aufwärtstrend des zuletzt zweimal siegreichen TSV Amicitia Viernheim gestoppt. 3:1 (1:0) gewannen die Mannen von Trainer Rouven Müller und haben damit zumindest Platz vier wieder in Reichweite. Schon in der Anfangsphase klopfte der ASV zweimal am gegnerischen Tor an, doch Ufuk Ekincier (5.) und Dominique Zinho (8.) mit einem Kopfball konnten das Tor von Steven Stattmüller noch nicht in Gefahr bringen. In der 10. Minute allerdings fiel das Führungstor, als Tobias Stoll einen am Strafraumeck ziemlich ungeschickt an Dragan Paljic verwirkten Foulelfmeter sicher verwandelte. Danach stellte der ASV, der gegen den böigen Wind anspielte, das Fußballspielen mehr oder weniger ein. Ein Lattenschuss von Ozan Kolcak in der 18. und eine weitere Chance von Yigzaw Tesfagaber (21.) hätte den Gästen sogar die Führung bringen können. Andererseits hatte Tobias Stoll nach zwei kapitalen Abwehrfehlern der Gäste direkt vor der Pause noch zwei Riesenchancen, die er auf dem unebenen Rasen nicht verwerten konnte. Nach der Pause machte der ASV schnell Ernst und entschied innerhalb von fünf Minuten die Begegnung. Zunächst spielte Tobias Stoll überlegt Ufuk Ekincier frei, der mit einem gefühlvollen Heber das 2:0 markierte (47.). Nur drei Minuten später trug sich erstmals Samet Dogdu in die Torschützenliste ein. Der defensive Mittelfeldspieler setzte sich in einem Zweikampf energisch durch und traf mit einem satten Flachschuss ins linke Viernheimer Toreck. In der 67. Minute hatte Nico Zimmermann das 4:0 auf dem Fuß, konnte aber den Ball nicht kontrollieren. Dafür trafen die Viernheimer, die über das ganze Spiel hinweg durchaus mehr Ballbesitz hatten als der ASV, bei ihrer einzigen Torchance in der zweiten Halbzeit zum Ehrentreffer, als Nico Beck in der 74. Minute einen Freistoß in den Winkel zirkelte. In der 86. Minute hatte Ufuk Ekincier noch eine weitere Torchance, doch es blieb beim verdienten 3:1.


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