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(4.10.2020 – Foto: Giacomo Giangrasso) Solche Spiele gibt es, ist man versucht nach der heutigen torlosen Partie im Durlacher Turmbergstadion zu sagen, und riskiert dabei, einen Teil seines Vermögens dem Phrasenschwein spenden zu müssen. Trotzdem: vielleicht hatte der ASV noch nie in einem Spiel so viele Torchancen wie heute, doch es kam nichts dabei heraus. Der ASV, der weiterhin auf Fabian Eppler (verletzt) und Jonathan Stuppe verzichten musste, begann schwungvoll und hatte in den ersten zehn Minuten der Begegnung durch Özen Can und Sascha Bleibinhaus zwei hochkarätige Torchancen. Das Spiel auf ein Tor wurde nur kurzzeitig durch FCW-Akteur Albert Haxhijaj gestört, der einen Ball aufs ASV-Tordach setzte. Nach der torlosen ersten Halbzeit versuchten die Gäste etwas früher zu stören, doch mehr als zwei Halbchancen sprangen auch in den zweiten 45 Minuten für sie nicht heraus. Auf Durlacher Seite zielten Özen Can, Ibo Ünsal und Mario Pavkovic reihenweise zu hoch, und wenn dann doch ein Schuss aufs Tor kam, wurde er vom verbandsligaerfahrenen Ermin Besic entschärft. Als dann in der Nachspielzeit, die wegen der Spielverzögerungen durch den Gegner zu Recht auf fünf Minuten angesetzt war, Yaya Emagni einen Kopfball an die Querlatte setzte, war klar, dass es mit dem Heimsieg, der hochverdient gewesen wäre, nichts mehr wird. Der ASV muss sich vielleicht vorwerfen lassen, das Ziel zu sehr durch die Mitte und zu wenig über die Flügel gesucht zu haben und sich im Spielaufbau dem Tempo des Gegners angepasst zu haben. Andererseits bestätigt die Fülle der Torchancen, dass Vieles richtig war und die Einstellung hat auch gepasst. Irgendwann klingelt es wieder im gegnerischen Gehäuse, am besten am kommenden Freitag (19 Uhr) beim ungeschlagenen Meisterschaftsfavoriten Sportfreunde Forchheim.


(27.9.2020 – Foto: Giacomo Giangrasso) Dass der ASV Durlach von seinem Auswärtsspiel in Eggenstein mit einem 4:0 (0:0)-Sieg heimkehren würde, ahnte in und nach den ersten 45 Minuten keiner, der das Spiel gesehen hat. Vielmehr konnte sich der ASV glücklich schätzen, nicht mit einem Rückstand in die Kabine geschickt worden zu sein. In der Anfangsphase besetzten die Gastgeber die Offensivräume durchgängig mit bis zu vier Spielern, die an der hoch stehenden ASV-Viererkette auf Pässe in die Tiefe warteten. Man konnte erahnen, wie diese Mannschaft in Weingarten sechs Tore geschossen hatte. Trotzdem gelang den Eggensteinern im ersten Durchgang kein Treffer, obwohl schon früh Aaron Roth gefährlich vor Thomas Muraschow im ASV-Gehäuse aufgetaucht war und Robin Müller gleich zweimal das 1:0 auf dem Fuß hatte, aber einmal Thomas Muraschow direkt in die fangbereiten Arme schoss und beim zweiten Versuch um knapp einen Meter verzog. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild völlig. Der ASV, der vor der Pause nur wenig Zwingendes geboten und sich einer gemächlichen Spielweise hingegeben hatte, erhöhte das Tempo und kam zu Chancen. In der 55. Minute brach der für den gelbbelasteten Roland Solonik eingewechselte Alexander Keier den Bann, indem er nach einem Freistoß eine Hereingabe des erstmals wieder eingesetzten Ibo Ünsal mit dem Kopf schulmäßig im linken unteren Eck versenkte. Danach übernahmen die Durlacher zusehends das Kommando, während die Gastgeber nicht mehr viel zuzusetzen hatten und erst mit einer Freistoßchance kurz vor Schluss wieder in die Nähe des ASV-Tores kamen. Rund eine Viertelstunde nach dem 1:0 machte der ASV den Sack zu: Dawid Jablonski schickte mit einem Pass in die Tiefe Ibo Ünsal, der am schuldlosen Alemannia-Torhüter Moritz Heinzerling vorbei den Ball in die Ecke schob. Damit war das Spiel entschieden; es spielte nur noch der ASV. In der 78. Minute machte Neuzugang Mario Pavkovic auf sich aufmerksam, als er per sehenswertem Doppelpass Özen Can freispielte, der auf 3:0 erhöhte, eine Kombination zweier eingespielter „alter Durlacher“, die schon 2012 gemeinsam für den ASV aktiv waren. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Alexandru-Georgian Dudulescu, der einen Schlenzer gekonnt ins rechte Eck versenkte. Der ASV zeigte in zwei Halbzeiten zwei völlig verschiedene Gesichter. Das der zweiten 45 Minuten werden die zahlreich mitgereisten Fans sicher öfter sehen wollen.


(20.9.2020) Mit einem auf beiden Seiten nicht unbedingt erwarteten 1:1 (0:0) trennten sich am Sonntag der ASV Durlach und der FV Leopoldshafen im Turmbergstadion. Der ASV, der weiterhin auf Fabian Eppler (Knie) und Ibrahim Ünsal (Mittelfußprellung) verzichten musste, begann im Vergleich zur Vorwoche gegen Linkenheim schwungvoller und erarbeitete sich zahlreiche Chancen, die jedoch je zweimal von Furkan Genç und Yaya Tschemeni Emagni nicht genutzt werden konnten. Dazu schoss kurz vor der Pause Dawid Jablonski aus zwei Metern das Spielgerät über den Querbalken. Von den Gästen war nahezu nichts zu sehen, wobei man ihnen zugute halten muss, dass die den allzu behäbig, manchmal auch überheblich aufbauenden ASV schon in der eigenen Hälfte störten, solange ihre Kräfte dies zuließen. Und fast wäre das 0:1 gefallen, als FVL-Stürmer  Sascha Krebs seinem Gegenspieler Mussa Jabbi enteilte, aber in Torhüter Valentin Deckers seinen Meister fand. Nach der Pause ging der ASV-Ballbesitz zwar weiter, aber die Offensivbemühungen blieben erfolglos, zumal erst Yaya Tschemeni Emagni und kurz darauf Dawid Jablonski im Strafraum zu Fall kamen und der Elfmeterpfiff ausblieb. Trainer Domenico Rizzo verstärkte die Offensive und brachte Stürmer Tadeusz Romaszko für Innenverteidiger Alexander Keier. Doch die Veränderung in der Innenverteidigung brachte zunächst den gegenteiligen Effekt: Prinston Tsafack und Orhan Durmaz vertändelten gemeinsam in der 72. Minute einen Ball an der Strafraumgrenze und „bedienten“ Gästeakteur Alexander Greiß, der mit dem zweiten Torschuss aufs ASV-Tor im gesamten Spiel den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Die Folge waren wütende, aber auch nicht sehr überlegt vorgetragene Angriffe. Trotzdem: als Tadeusz Romaszko im Strafraum gefoult wurde, gab es auch kaum Protest aus Leopoldshafen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Orhan Durmaz sicher (83.) Fast hätte der ASV noch gewonnen, doch ein Kopfball von Yaya Tschemeni Emagni landete am Pfosten und in der Nachspielzeit wurde ein Schuss des einegwechselten Christian Muraschow in letzter Sekunde geblockt. Fazit: Der nicht geschlossen, aber dennoch mit starkem Willen agierende ASV hat gesehen, dass spielerische Fähigkeiten allein nicht genügen, um eine Partie zu gewinnen. Die lange fehlende Zielstrebigkeit und die Harmlosigkeit bei Standards dieses Sonntags wird nicht reichen, um nächste Woche beim selbstbewussten und ungeschlagenen FC Eggenstein bestehen zu können.


(13.9.2020 - Foto: Giacomo Giangrasso) 1:0 (0:0) gewann der ASV Durlach am Sonntag gegen den Kreisliga-Aufsteiger FV Linkenheim – ein verdienter, aber mühevoll zustande gekommener Arbeitssieg. In der ersten Halbzeit machte sich bemerkbar, dass der ASV, der in der gesamten Vorbereitung von Verletzungen weitgehend verschont geblieben war, seine Stammelf umstellen musste: Fabian Eppler (Knieprobleme) und  Ibrahim Ünsal (Mittelfußprellung) fielen ganz aus, dazu mussten die etatmäßigen Stammspieler Jonathan Stuppe (Magenverstimmung) und Kay Haag (Nerv eingeklemmt) auf der Bank Platz nehmen. So kam Alexandru-Georgian Dudulescu, am selben Vormittag aus dem Urlaub zurückgekehrt, zu einem Einsatz von Anfang an und Roland Solonik bearbeitete die rechte Abwehrseite. Der ASV fand  gegen einen extrem defensiven Gegner nur schwer ins Spiel; Chancen blieben Mangelware. Lediglich Tadeusz Romaszko prüfte den starken argentinischen Linkenheimer Torhüter Angel Luciano Quinones mit einem Drehschuss und Orhan Durmaz köpfte einen Eckball knapp neben das Linkenheimer Gehäuse. Auf der Gegenseite fand der eingewechselte Boubacarr Janneh bei einer Halbchance seinen Meister in ASV-Torwart Thomas Muraschow. Nach der Pause kam mit den eingewechselten Jonathan Stuppe und Yaya Tschemeni Emagni mehr Ordnung und Torgefahr ins ASV-Spiel. Furkan Genç und Yaya Tschemeni Emagni hatten aus kürzester Distanz die Führung auf dem Fuß, Jonathan Stuppe schlenzte einen Freistoß nur Millimeter am linken Toreck vorbei und schließlich parierte Angel Luciano Quinones einen Distanzschuss von Dawid Jablonski mit einer Glanztat. Da die Linkenheimer sich kaum noch befreien konnten und der ASV unbändigen Siegeswillen zeigte, ließ das 1:0 nicht mehr lange auf sich warten: In der 82. Minute schickte Özen Can mit einem Traumpass Furkan Genç (Foto) in die Spitze, der das Zuspiel direkt aufnahm und mit trockenem Linksschuss ins rechte untere Toreck zelebrierte. Damit war die Entscheidung gefallen, der FV Linkenheim konnte in der verbleibenden Spielzeit keine Chance mehr herausspielen, präsentierte sich aber über 90 Minuten als diszipliniert defensiv arbeitendes Team, das noch manchen Gegnern Probleme bereiten wird.


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