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(17.9.2016) „Auswärts ein Punkt ist immer gut.“ Mit dieser Erkenntnis, die anderswo das Phrasenschwein zum Platzen bringen könnte, musste sich der ASV nach dem heutigen Gastspiel beim TSV Amicitia Viernheim begnügen. Die Gastgeber, die den ASV diesmal nicht im Waldstadion, sondern zur Überraschung zahlreicher mitgereister ASV-Fans auf dem TSV-Gelände an der Lorscher Straße empfingen, präsentierten sich von Anfang an deutlich besser als ihr Tabellenplatz, störten, beflügelt vom Auswärtssieg in Strümpfelbrunn, den ASV schon in dessen eigener Hälfte und kamen über die Flügel zu gefährlichen Vorstößen. Nach zwei vielversprechenden ASV-Kontern in der Anfangsviertelstunde über Nico Zimmermann und Philipp Engert verlor in der 16. Minute Thomas Ernst in der Vorwärtsbewegung auf der linken Abwehrseite den Ball, so dass Viernheims Bester, Stürmer Yigzaw Tesfagaber, keine Mühe hatte, allein vor Mikel Schuster seine Farben mit 1:0 in Führung zu bringen. In der 20. Minute wäre Nico Zimmermann mit einem Schrägschuss zwar beinahe der Ausgleich gelungen, doch insgesamt erwiesen sich die ASV-Aktionen im ersten Durchgang als zu wenig durchschlagskräftig, um das Viernheimer Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Das änderte sich nach der Pause, als sich endlich Räume im Mittelfeld boten, um Chancen zu erarbeiten. In der 56. Minute scheiterte Benedikt Pfisterer nach einer Kombination über Manuel Steigleder und Dragan Paljic mit einem Kopfball und in der 64. und 65. Minute vergaben Philipp Engert und Dragan Paljic den Ausgleich mit einer Doppelchance. Das Tor für den ASV lag mehrmals in der Luft, obwohl der ASV nach wie vor auf die Stürmer Tobias Stoll und Ufuk Ekincier verzichten musste. Allerdings hatte der ASV Glück, als der agile Dennis Meis (74.) bei der bis dahin einzigen nennenswerten Aktion der Viernheimer in der zweiten Halbzeit am glänzend reagierenden Mikel Schuster scheiterte. In der 79. Minute wurde der ASV schließlich belohnt: Einen Schrägschuss von Francisco Rodriguez, den Viernheims Torhüter Steven Stattmüller nicht festhalten konnte, jagte der aufgerückte Abwehrspieler Dominique Zinho (Foto: Stefan Theil) zum 1:1 ins Netz. Danach drängte der ASV auf den Sieg und lud damit die ansonsten abgetauchten Viernheimer zu gefährlichen Kontern ein. Ein Freistoß für den ASV an der Strafraumgrenze, der nichts einbrachte, war die letzte Szene in der Nachspielzeit der von Simon Wecht (Heppenheim) souverän geleiteten fairen Begegnung.


(10.9.2016, weitere Fotos HIER) Prächtig erholt von der unglücklichen Elfmeterniederlage des vergangenen Sonntags präsentierte sich der ASV bei seinem heutigen Heimspiel gegen den FV Lauda und gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 3:0 (1:0). Trainer Rouven Müller war erneut zum Umstellen gezwungen; für den gelb-rot gesperrten Dennis Hascher und für den aus familiären Gründen fehlenden Benedikt Pfisterer rückten Manuel Steigleder und Ufuk Ekincier in die Anfangsformation. Für letzteren verlief die Partie absolut unglücklich, denn der Offensiv-Neuzugang aus Reichenbach, dem alle guten Wünsche gelten, musste schon nach gut einer Viertelstunde mit einer Knöchelverletzung vom Feld. Nahezu zeitgleich ging der ASV in Führung: Routinier Manuel Steigleder nahm am rechten Flügel einen herrlichen Diagonalpass auf und legte für Francisco Rodriguez auf, der trocken zum 1:0 ins linke Eck vollstreckte. Danach begann die beste Zeit der Gäste, die den ASV in seiner Hälfte festspielten, aber letztlich nur nach Standards gefährlich wurden, für die Laudas auffälligster Spieler André Engert verantwortlich war, doch ASV-Torhüter Mikel Schuster vereitelte in der 26. und 38. Minute den Ausgleich. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Philipp Engert für den ASV das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber knapp und verhinderte damit die Vorentscheidung im Bruderduell. Die letzte ernstzunehmende Chance des FV Lauda resultierte aus der 56. Spielminute, als Mikel Schuster einen Ball vor dem Einschlag ins linke Torwarteck bewahrte. Danach setzte sich die läuferische und technische Überlegenheit des ASV mehr und mehr durch. Der nur eine Minute zuvor eingewechselte Ajanthan Navaneethakrishnan setzte in der 67. Minute Alex Segura mustergültig in Szene, der überlegt zum 2:0 einschob und die nur fünf Minuten zuvor liegengelassene Großchance von Francisco Rodriguez vergessen ließ. In der 76. Minute machte Dragan Paljic auf Pass von Alex Segura aus kurzer Distanz den Deckel drauf, nachdem der FV Lauda in der wohl ungewohnten Hitze des vorderen Pfinztals nichts mehr zuzusetzen hatte. Schiedsrichter Bahri Muharemi aus Wimsheim, der ein weiteres Rodriguez-Tor wegen Abseits aberkannt hatte, gönnte den den Schlusspfiff herbeisehnenden Mannschaften noch eine zweiminütige Nachspielzeit.


(8.9.2016) Der durch den sportlichen Erfolg bedingten erfreulich starke Zulauf in die Jugendmannschaften des ASV Durlach macht es dringend erforderlich, das Jugendtrainerteam zu verstärken. Aktuell sucht der ASV einen (auch mehrere) Jugendtrainer für den E-Jugend-Bereich. Die Bereitschaft zur Trainerausbildung, deren Kosten vom ASV übernommen werden, wird erwartet. Wer Spaß und Zeit hat, Kindern das Fußballspielen beizubringen und in einem Team engagierter Trainer und Betreuer mitzumachen, wendet sich an Jugendleiter Marcus Zöller unter 0176/32961460 oder per Mail an marcus.zoeller(at)sanofi.com.

(5.9.2016) Mit einer unglücklichen 0:1 (0:0)-Niederlage endete für den ASV das Gastspiel beim Nachbarn Spvgg. Durlach-Aue. Das entscheidende Tor gelang Aues Mittelfeldspieler Rouven Gondorf per Handelfmeter in der 58. Minute. In der spielentscheidenden Szene war ASV-Abwehrspieler Thomas Ernst nach einer Auer Ecke der Ball vom Boden an den Oberarm, vielleicht auch an die Schulter gesprungen und Schiedsrichter Nikolai Kimmeyer gewährte den wild protestierenden Gastgebern den Strafstoßpfiff. Vor der Pause hatten Dragan Paljic mit einem Freistoß (22.) für den ASV, aber auch Aues Stürmer Fabian Geckle mit einem Torschuss, der haarscharf am Gehäuse von Mikel Schuster vorbeiging, die Chance zum jeweiligen Führungstreffer. Vor dem 0:1 hätte Philipp Engert die Führung vorbereiten oder auch selbst erzielen können und auch nach dem Handelfmeter drängte der ASV auf den Ausgleich. In der 66. Minute musste die Auer Abwehr kollektiv auf der Linie retten und der eingewechselte Ufuk Ekincier hatte ebenfalls die Gelegenheit zum Ausgleich. Als in der Nachspielzeit der bereits verwarnte Dennis Hascher einer Flanke nachsetzte und dabei Aues Torwart Dennis Beisser traf, der den Vorzug vor dem Tage zuvor aus Reichenbach zurückgeholten Ermin Besic erhalten hatte, musste der Durlacher Offensivverteidiger mit gelb-rot vom Platz und wird nun am Samstag im Heimspiel gegen den starken FV Lauda fehlen, in dem den ASV das Glück hoffentlich wieder stärker begünstigt.


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