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(16.10.2016) Mit dem gestrigen 4:0 (2:0)-Auswärtssieg beim TSV Strümpfelbrunn hat sich der ASV auf Platz vier der Tabelle vorgekämpft und hält Kontakt zum Spitzentrio. Trainer Rouven Müller konnte im Spiel beim Aufsteiger aus dem Odenwald wieder auf den länger verletzten Stürmer Ufuk Ekincier zurückgreifen, der aber auf der Bank Platz nahm und im Verlauf des Spiels nicht zum Einsatz kam. Die Durlacher begannen die Partie offensiv und drängten gegen die Gastgeber, die bisher vor eigenem Publikum dreimal unentschieden gespielt hatten, auf ein frühes Führungstor. Und das gelang: In der 14. Minute erzielte Francisco Rodriguez mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze das 1:0.  Und auch das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten: Zwölf Minuten später erhöhte Tobias Stoll auf 2:0, indem er einen Freistoß von Francisco Rodriguez einköpfte. Der ASV hätte vor der Pause noch erhöhen können, doch ein Treffer gelang zunächst nicht mehr. Nach dem Wechsel erhöhte der ASV nach einer kurzen Ruhephase wieder das Tempo. Tobias Stoll mit seinem siebten Saisontor, darunter schon der dritte Kopfballtreffer, in der 57. Minute, sowie der eingewechselte Alex Segura (Foto), dem, freigespielt von Tobias Stoll, schon das dritte Jokertor gelang, schossen den auch in der Höhe verdienten 4:0-Auswärtssieg heraus. Den ASV erwarten nun zwei Heimspiele. Trotz großer Torproduktion (16:2 Tore in den letzten drei Spielen) sollte der ASV am kommenden Samstag vor dem SV Schwetzingen gewarnt sein, der den FC Friedrichstal souverän besiegt hat.


 
(9.10.2016 weitere Fotos HIER!) Eine Woche nach dem 6:1-Auswärtssieg in Kirchheim wiederholte der ASV seine Ausbeute: Wieder gab es ein 6:1, wieder gegen einen zuvor punktgleichen Tabellennachbarn, doch diesmal im heimischen Turmbergstadion und der Gegner hieß TuS Bilfingen. Schon in der Anfangsphase hätte der ASV mit einem Kopfball von Doninique Zinho (5.) und durch Tobias Stoll (11.) in Führung gehen können, bevor Mikel Schuster im ASV-Tor erstmals bei einer Flanke von Murat Ertugrul (24.) eingreifen musste. Danach fielen in sechs Minuten vier Tore, drei davon für den temporeich kombinierenden ASV: Zunächst legte in der 27. Minute Philipp Engert eine weite Rechtsflanke von Ajanthan Navaneethakrishnan auf Dennis Hascher ab, der plaziert ins rechte untere Toreck vollstreckte.  Die Unordnung der Gäste hatte sich noch nicht gelegt, als Tobias Stoll zwei Minuten später einen Pass von Francisco Rodriguez aufnahm, Torwart Mathias Dörrich umkurvte und das 2:0 erzielte. Bevor man darüber nachdenken konnte, ob diese Führung eine beruhigende Wirkung haben könnte, fiel der Anschlusstreffer durch TuS-Torjäger Oghuzan Celebi, der den nach einem ungeschickten Foul von Benedikt Pfisterer fälligen Foulelfmeter verwandelte. Doch im prompten Gegenzug stellte Tobias Stoll den alten Abstand wieder her, als Philipp Engert einen Flankenball geschickt zum ASV-Kapitän passieren ließ.
Die Gäste steckten auch im zweiten Durchgang nicht auf und attackierten den ASV schon in dessen eigener Hälfte. In der 58. Minute hatte der später ausgewechselte Sascha Mörgenthaler den Anschlusstreffer auf dem Fuß, verfehlte das ASV-Tor aber knapp. Besser machten es die Hausherren eine Minute später, als Dragan Paljic auf Ajanthan Navaneethakrishnan flankte, der aus spitzem Winkel das 4:1 und damit die endgültige Entscheidung markierte. Noch zweimal blitzte die Gefahr Bilfingens auf, als Mikel Schuster glänzend gegen Oghuzan Celebi parierte und Benedikt Pfisterer einen Schuss von Benjamin Krause abbblockte. Treffsicherer war aber der ASV, als Tobias Stoll in der 78. Minute eine Flanke es eingewechselten Nico Zimmermann verwertete, und schließlich Francisco Rodriguez, der einen Fehler der Gäste in der Vorwärtsbewegung in der 83. Minute mit dem 6:1 bestrafte.

(2.10.2016) Mit einem nicht einmal von den kühnsten Optimisten erwarteten 6:1(2:1)-Auswärtssieg kehrte der ASV vom Gastspiel bei der SG Heidelberg-Kirchheim zurück. Vor dem Anpfiff hätte mancher mit einem Unentschieden gerechnet – beide Mannschaften standen punktgleich beieinander und hatten sich auch in der letzten Saison in beiden Spielen unentschieden getrennt. Doch schon unmittelbar nach dem Anpfiff sah man, dass ASV und SGK das Gesetz einer sich anbahnenden Serie durchbrechen wollten und munter drauflos stürmten. Nach zehn Minuten durfte die ASV-Abwehr froh sein, nach einem Freistoß von SGK-Kapitän David Kiefer und einem Schuss von Behcet Öztürk nicht in Rückstand geraten zu sein; auf der Gegenseite versuchten sich Martin Feimuth mit einem Fernschuss und Dennis Hascher mit einer Volley-Abnahme. Der Führungstreffer für den ASV fiel in der 20. Minute gleichwohl überraschend, als Tobias Stoll einen präzisen Freistoß von Francisco Rodriguez im linken unteren Toreck versenkte. Das Spiel beruhigte sich in der Folgezeit nicht. Immer wieder brachte der ASV mit Ballverlusten den Gegner ins Spiel und vor allem über die Außenpositionen wirbelten die Kirchheimer die ASV-Abwehr durcheinander. Der Ausgleichstreffer von Patrick Berecko (32.) resultierte aus einem unnötigen Freistoß auf der rechten Abwehrseite, den der SGK-Abwehrhüne einköpfte. Das Offensivspiel beider Seiten setzte sich auch bis zum Halbzeitpfiff fort, doch es traf nur der ASV: Philipp Engert (Foto: Stefan Theil) nahm einen überlegten Rückpass von Nico Zimmermann an und vollstreckte zur Halbzeitführung (43.).
Nach der Pause klopfte zunächst Tobias Stoll (47.) mit einem Pfostenschuss an das Kirchheimer Tor an. Die Kirchheimer Angriffsbemühungen wurden aber nun seltener; der ASV stand defensiv deutlich besser. Die Entscheidung folgte mit einem Doppelschlag in der 65. und 67. Minute: Der mustergültig von Dragan Paljic freigespielte Philipp Engert wurde im Strafraum von den Beinen geholt – den fälligen Elfmeter verwandelte Tobias Stoll sicher zum 3:1. Nur zwei Minuten später war es erneut der wie entfesselt aufspielende Philipp Engert, der wieder in den Strafraum eindrang. Seinen Schuss lenkte SGK-Akteur David Kiefer zum 4:1 ins eigene Netz. Der ASV hatte gegen die nunmehr zusammenfallenden Kirchheimer noch nicht genug: In der 80. Minute wollte auch der vier Minuten zuvor für Dennis Hascher eingewechselte Michael Seidel mitstürmen und haute den Ball, eingesetzt von Dragan Paljic und Philipp Engert, zum 5:1 ins rechte Tordreieck. In der Schlussminute machte sich der an fünf Toren beteiligte Philipp Engert endgültig zum „Man of the match“, als er einen Alleingang mit einem satten Schuss an die Unterkante der Querlatte abschloss, von wo der Ball ins Netz sprang. Der ASV feierte seinen höchsten Auswärtssieg seit dem 6:0 in Friedrichstal am 12. November 2011. Schiedsrichterin war damals wie heute Sonja Kuttelwascher (Neckarau), die ansonsten in der Frauen-Bundesliga unterwegs ist. Von der ASV-Mannschaft war allein Dennis Hascher schon vor fünf Jahren dabei.

(25.9.2016, weitere Fotos HIER) Gekämpft, gerannt, geschossen, gehofft: Am Ende des Spitzenspiels gegen den mit Ressourcen aller Art üppig ausgestatteten Aufsteiger Fortuna Heddesheim stand der ASV mit leeren Händen da. Der Tabellenführer, der derzeit zusammen mit dem VfR Mannheim und der TSG Weinheim um Platz 1 in der Verbandsliga kämpft, nahm mit einem 1:0(0:0)-Auswärtssieg alle drei Punkte aus dem Turmbergstadion mit und hat alle Chancen, den Durchmarsch in die Oberliga zu schaffen. Ein letztlich nur schwacher Trost für den ASV war, über 90 Minuten gleichwertig und in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft gewesen zu sein. Letztlich fehlte den Durlachern auch das Glück. Nach torloser erster Halbzeit brachte einer der wenigen Stellungsfehler in der Durlacher Abwehr in der 48. Minute die Führung für die Gäste: Dennis Hascher war von der linken Außenposition ins Zentrum geeilt, um seinen Kollegen zu Hilfe zu kommen, doch der abgewehrte Ball kam ausgerechnet zu dem halbrechts frei stehen gelassenen Morad El Wardi, der zum Tor den Tages ins lange Eck einschoss. Was folgte, war ein immer stärker werdender Durlacher Sturmlauf, durchbrochen von nur wenigen Heddesheimer Kontern. In der 54. Minute hätte es nach einem über Dragan Paljic vorgetragenen, fast schon verstolperten ASV-Angriff einen Elfmeter geben müssen, als der nach längerer Verletzung zu seinem ersten Punktspieleinsatz kommende Tobias Stoll (Foto) klar gefoult wurde, aber die Pfeife von Schiedsrichter Rini Iljazi (Wurmberg) blieb stumm. In der 76. Minute hätte Tobias Stoll beinahe von einem Abwehrfehler der Gäste im Zentrum profitiert, aber sein Schuss strich um Zentimeter über die Querlatte. In der 85. Minute hatte Gästetorhüter Daniel Tsiflidis alles Glück dieser Welt, als zunächst ein Fernschuss von Thomas Ernst an die Querlatte prallte und Tobias Stoll den Abpraller ebenfalls ans Aluminium setzte. Nachdem in der Nachspielzeit ein Palijc-Schuss knapp am Tordreieck vorbeigeflogen war und auch der aufgerückte Dominique Zinho das Tor leider verfehlte, war die erste Heimniederlage der Saison besiegelt. Am kommenden Samstag sollte der ASV in Heidelberg-Kirchheim mit mehr Glück und Hartnäckigkeit im Abschluss wieder punkten können, um in der eng zusammen gerückten Verbandsligatabelle seine solide Position zu verteidigen.


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