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                                    Eigentlich gab es 2026 kein Sommerloch, zumindest nicht im Fu%u00dfball, also keine Zeit, in der es %u00fcber die sch%u00f6nste Neben(Haupt?)-Sache der Welt nichts zu berichten gegeben h%u00e4tte. An das Saisonende 25/26 schloss sich nahtlos die Weltmeisterschaft an, und selbst als diese f%u00fcr das deutsche Team schon fr%u00fch zu Ende war, gab es schon wieder Testspiele 26/27 im Profi- und Amateurbereich. Das Sommerloch w%u00e4re also unbemerkt geblieben, wenn nicht in regionalen Medien eine kleine Diskussion %u00fcber die (vermeintliche?) Krise des Amateurfu%u00dfballs losgetreten worden w%u00e4re. Da gab es ein gro%u00dfes Lamento %u00fcber die sinkenden Zuschauerzahlen, als ob sich nicht schon vor 15 Jahren die Verbandsligisten vor nahezu leeren R%u00e4ngen mit gro%u00dfem Einsatz um die Punkte gestritten h%u00e4tten, w%u00e4hrend das Expertenpublikum im vollbesetzten Clubhaus den Bundesligaspieltag verfolgt hat. Nun sind die Clubh%u00e4user leerer, weil das bequeme Fu%u00dfballschauen vom eigenen Sofa aus im doppelten Sinne des Wortes salonf%u00e4hig geworden ist und man ja irgendwie das Geld f%u00fcr das vielfache Abo wieder einsparen muss.Was in der Zeitung stehtDiese eigentlich gar nicht neuen Erkenntnisse reichten jedoch nicht, um das Sommerloch zu stopfen. Denn ein Printmedium, das vor allem in Karlsbad und in den Bergd%u00f6rfern erscheint, aber am Rande auch %u00fcber Durlach berichtet, hatte sich des Themas angenommen und unter der %u00dcberschrift %u201e Die eigentliche Krise beginnt nicht am Sonntag um 15:00 Uhr%u201c einen Jugendtrainer zu Wort kommen lassen. Wir zitieren aus seinen Gedanken:%u201eDer wichtigste Trainer eines Vereins %u2026 ist der Trainer einer E-, D-oder C-Jugend. Dort entscheidet sich, ob ein Verein in f%u00fcnf oder zehn Jahren eigene Spieler hervorbringt oder Jahr f%u00fcr Jahr externe Zug%u00e4nge verpflichten muss. Wer glaubt, eine starke erste Mannschaft kaufen zu k%u00f6nnen, untersch%u00e4tzt die Bedeutung einer nachhaltigen Ausbildung. Jeder Euro, der in qualifizierte Jugendtrainer investiert wird, zahlt sich langfristig mehrfach aus.%u201cViele, vor allem mit dem Fu%u00dfball nicht so vertraute Leserinnen und Leser d%u00fcrften dies wahrgenommen und geglaubt haben. Auch wenn unbestritten ist, dass man im unteren Jugendbereich h%u00f6chstqualifizierte Trainer braucht, um das goldene Lernalter der Kinder auch f%u00fcr den Fu%u00dfball zu nutzen, ist die Realit%u00e4t eine v%u00f6llig andere: Dass Spieler von der E- bis zur A-Jugend in Ihrem Verein bleiben und dann der ersten Mannschaft als gut ausgebildete Fu%u00dfballer zur Verf%u00fcgung stehen, ist eine komplette Illusion. Die meisten h%u00f6ren entweder vorher auf oder wechseln zu anderen Vereinen. Warum? Der entscheidende Faktor sind die Eltern der Spieler und die konkurrierenden Vereine. Der Jugendfu%u00dfball der GegenwartNennen wir es beim Namen: Da die Zahl der talentierten Jugendspieler immer mehr abzunehmen scheint, ist ein Verteilungskampf um diejenigen losgebrochen, die hinter dem Bundesliganachwuchs das KSC f%u00fcr den gehobenen Amateurbereich in Betracht kommen. Vereine wie die Spvgg. Aue, der TSV Reichenbach und der FC Friedrichstal, um nur einige zu nennen, jagen die jungen Talente und holen sie aus den anderen Vereinen heraus. Und die Eltern, die ihre Kinder f%u00fcr die besten Fu%u00dfballer halten, machen da nat%u00fcrlich mit. Und schauen sich gleich um, ob es nach der A-Jugend oder auch schon vorher in einem anderen Verein besser sein k%u00f6nnte oder man dort Neues aus dem Sommerloch: Vom Jugendfu%u00dfball, Regentropfen und Bierk%u00e4sten
                                
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