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ASV aktuell

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(10.9.2016, weitere Fotos HIER) Prächtig erholt von der unglücklichen Elfmeterniederlage des vergangenen Sonntags präsentierte sich der ASV bei seinem heutigen Heimspiel gegen den FV Lauda und gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 3:0 (1:0). Trainer Rouven Müller war erneut zum Umstellen gezwungen; für den gelb-rot gesperrten Dennis Hascher und für den aus familiären Gründen fehlenden Benedikt Pfisterer rückten Manuel Steigleder und Ufuk Ekincier in die Anfangsformation. Für letzteren verlief die Partie absolut unglücklich, denn der Offensiv-Neuzugang aus Reichenbach, dem alle guten Wünsche gelten, musste schon nach gut einer Viertelstunde mit einer Knöchelverletzung vom Feld. Nahezu zeitgleich ging der ASV in Führung: Routinier Manuel Steigleder nahm am rechten Flügel einen herrlichen Diagonalpass auf und legte für Francisco Rodriguez auf, der trocken zum 1:0 ins linke Eck vollstreckte. Danach begann die beste Zeit der Gäste, die den ASV in seiner Hälfte festspielten, aber letztlich nur nach Standards gefährlich wurden, für die Laudas auffälligster Spieler André Engert verantwortlich war, doch ASV-Torhüter Mikel Schuster vereitelte in der 26. und 38. Minute den Ausgleich. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Philipp Engert für den ASV das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber knapp und verhinderte damit die Vorentscheidung im Bruderduell. Die letzte ernstzunehmende Chance des FV Lauda resultierte aus der 56. Spielminute, als Mikel Schuster einen Ball vor dem Einschlag ins linke Torwarteck bewahrte. Danach setzte sich die läuferische und technische Überlegenheit des ASV mehr und mehr durch. Der nur eine Minute zuvor eingewechselte Ajanthan Navaneethakrishnan setzte in der 67. Minute Alex Segura mustergültig in Szene, der überlegt zum 2:0 einschob und die nur fünf Minuten zuvor liegengelassene Großchance von Francisco Rodriguez vergessen ließ. In der 76. Minute machte Dragan Paljic auf Pass von Alex Segura aus kurzer Distanz den Deckel drauf, nachdem der FV Lauda in der wohl ungewohnten Hitze des vorderen Pfinztals nichts mehr zuzusetzen hatte. Schiedsrichter Bahri Muharemi aus Wimsheim, der ein weiteres Rodriguez-Tor wegen Abseits aberkannt hatte, gönnte den den Schlusspfiff herbeisehnenden Mannschaften noch eine zweiminütige Nachspielzeit.


(8.9.2016) Der durch den sportlichen Erfolg bedingten erfreulich starke Zulauf in die Jugendmannschaften des ASV Durlach macht es dringend erforderlich, das Jugendtrainerteam zu verstärken. Aktuell sucht der ASV einen (auch mehrere) Jugendtrainer für den E-Jugend-Bereich. Die Bereitschaft zur Trainerausbildung, deren Kosten vom ASV übernommen werden, wird erwartet. Wer Spaß und Zeit hat, Kindern das Fußballspielen beizubringen und in einem Team engagierter Trainer und Betreuer mitzumachen, wendet sich an Jugendleiter Marcus Zöller unter 0176/32961460 oder per Mail an marcus.zoeller(at)sanofi.com.

(5.9.2016) Mit einer unglücklichen 0:1 (0:0)-Niederlage endete für den ASV das Gastspiel beim Nachbarn Spvgg. Durlach-Aue. Das entscheidende Tor gelang Aues Mittelfeldspieler Rouven Gondorf per Handelfmeter in der 58. Minute. In der spielentscheidenden Szene war ASV-Abwehrspieler Thomas Ernst nach einer Auer Ecke der Ball vom Boden an den Oberarm, vielleicht auch an die Schulter gesprungen und Schiedsrichter Nikolai Kimmeyer gewährte den wild protestierenden Gastgebern den Strafstoßpfiff. Vor der Pause hatten Dragan Paljic mit einem Freistoß (22.) für den ASV, aber auch Aues Stürmer Fabian Geckle mit einem Torschuss, der haarscharf am Gehäuse von Mikel Schuster vorbeiging, die Chance zum jeweiligen Führungstreffer. Vor dem 0:1 hätte Philipp Engert die Führung vorbereiten oder auch selbst erzielen können und auch nach dem Handelfmeter drängte der ASV auf den Ausgleich. In der 66. Minute musste die Auer Abwehr kollektiv auf der Linie retten und der eingewechselte Ufuk Ekincier hatte ebenfalls die Gelegenheit zum Ausgleich. Als in der Nachspielzeit der bereits verwarnte Dennis Hascher einer Flanke nachsetzte und dabei Aues Torwart Dennis Beisser traf, der den Vorzug vor dem Tage zuvor aus Reichenbach zurückgeholten Ermin Besic erhalten hatte, musste der Durlacher Offensivverteidiger mit gelb-rot vom Platz und wird nun am Samstag im Heimspiel gegen den starken FV Lauda fehlen, in dem den ASV das Glück hoffentlich wieder stärker begünstigt.


(28.8.2016  weitere Fotos HIER) Ein torloses Unentschieden bei hochsommerlichen Temperaturen von 33 Grad – Außenstehende könnten auf den Gedanken kommen, hier hätten sich zwei Mannschaften auf einen Nichtangriffspakt geeinigt. Doch das Gegenteil war der Fall. Bis zuletzt suchten in einem abwechslungsreichen, technisch starken Spiel der ASV und Oberliga-Absteiger Germania Friedrichstal die Entscheidung, konnten aber trotz klarer Chancen auf beiden Seiten den entscheidenden Treffer nicht erzielen. Der ASV, der zu den verletzten Tobias Stoll und Merlin Tchanzu Yappi kurzfristig auch noch auf Baransel Yurttas (Hexenschuss) verzichten musste – für ihn rückte Benedikt Pfisterer in die Mannschaft – sah sich in der Anfangsphase verstärkten Angriffsbemühungen von Friedrichstaler Seite ausgesetzt, übernahm aber nach rund einer Viertelstunde die Initiative und hätte bei guten Gelegenheiten durch Philipp Engert und Nico Zimmermann in Führung gehen können. Auf der Gegenseite pfiff ein Friedrichstaler Freistoß von Timo di Giorgio haarscharf am ASV-Gehäuse vorbei.

Nach der Pause war der ASV rund eine halbe Stunde lang die aktivere Mannschaft, doch das Führungstor wollte nicht fallen. Auch nicht auf der Gegenseite, wo Timo di Giorgio gleich mehrfach über das ASV-Tor zielte, die Friedrichstaler aber immer gefährlicher wurden. Bei seiner letzten Aktion traf Abdelrahman Mohammed den Außenpfosten des Durlacher Tores und Mikel Schuster lenkte einen Schuss von Johannes Weiß an die Latte. ASV-Trainer Rouven Müller reagierte mit den offensiven Einwechslungen von Alex Segura und Ajanthan Navaneethakrishnan, dessen ersten Ballkontakt, einen platzierten Kopfball, Germania-Torhüter Sören Hemmelgarn aus dem Winkel holte. Direkt danach hatte Benedikt Pfisterer das 1:0 auf dem Fuß, bis in der Nachspielzeit nach einem Roedling-Freistoß der Ball doch im Durlacher Netz zappelte, doch das Team um Schiedsrichter Sebastian Reichert (Waibstadt) erkannte auf Abseits. Eine Niederlage hätte nach diesem anspruchsvollen Verbandsligaspiel aber auch keine Mannschaft verdient gehabt. Der ASV fährt nach dieser klaren Leistungssteigerung gegenüber dem Saisonauftakt in Reichenbach mit gestärktem Selbstvertrauen am Sonntag nach Aue.


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